Archiv der Kategorie: Guru Nanak

Die Illusion der Trennung

Die Illusion der Trennung beginnt genau in dem Moment, in dem wir sagen: „Ich möchte eins mit Gott werden.“ Denn in diesem Satz steckt bereits die Dualität: das Ich und Gott, der Suchende und das Gesuchte. Damit haben wir die Grundlage unserer spirituellen Sehnsucht auf einem Missverständnis aufgebaut, ohne es zu merken.

Genau hier setzt das Mul-Mantra an, das Wurzelmantra am Beginn des Jap Ji. Es beginnt nicht mit einer Beschreibung Gottes, sondern mit einer einzigen Silbe: Ik (eins).… Mehr Lesen...

Die Seele zuerst

Die Seele zuerst – das klingt schlicht, vielleicht sogar selbstverständlich, und doch liegt in diesen drei Worten eine spirituelle Revolution. Denn bevor wir Gott, Wahrheit, Sinn oder das große Licht irgendwo außerhalb von uns suchen, stellt sich eine viel unbequemere Frage: Sind wir uns selbst schon wirklich begegnet?

Warum Selbsterkenntnis der direkteste Weg zum Göttlichen ist

Es gibt einen Satz, der vor über fünfhundert Jahren gesagt wurde und bis heute nichts von seiner Klarheit verloren hat:

Je atma nai paayi they paramatma kitthey paavenge.

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Nanaks Botschaft der Liebe und Einheit

Nanaks Botschaft der Liebe und Einheit wurde geboren, als er in einem Fluss ertrank und nach drei Tagen wieder auftauchte:

Nanak stand stets in den frühen Morgenstunden auf und begab sich zum Fluss, um ein erfrischendes Bad zu nehmen. Die Welt war noch ganz still, das erste Licht vertrieb die Dunkelheit. Das frühe Bad war eine wunderbare Möglichkeit, Körper und Geist zu reinigen. Anschließend widmete er sich der Meditation und seiner spirituellen Praxis.… Mehr Lesen...