Empörung als neue Normalität – was würden die Yamas dazu sagen?

Empörung als neue Normalität – was würden die Yamas dazu sagen?

„Empörung als neue Normalität – was würden die Yamas dazu sagen?“ – dieses Thema beschäftigt uns schon seit Längerem. Ein Satz auf Facebook, ein kurzes Reel, eine politische Äußerung – und plötzlich beschleunigt sich der Puls. Der Daumen schwebt über der Tastatur, eine hitzige Antwort ist schon halb formuliert. Man verspürt den Drang, sofort zu widersprechen, die Dinge richtigzustellen oder dem Gegenüber einmal kräftig die Meinung zu blasen. Was geschieht da eigentlich in einem und warum ist Empörung heutzutage bei vielen Menschen fast zu einem Dauerzustand geworden?… Mehr Lesen...

Die Sprache des Kundalini Yoga

Die Sprache des Kundalini-Yoga: Wenn wir beginnen, Kundalini-Yoga zu praktizieren, begegnen uns Worte, deren Klang uns zunächst fremd ist. Wir hören sie als Mantras, sprechen sie während der Meditation und stoßen auf sie in den Erklärungen unserer Lehrerinnen und Lehrer. Mit der Zeit werden uns diese Worte vertraut. Wir sagen „Sat Nam”, singen „Waheguru” oder sprechen über „Seva” und „Simran”. Möglicherweise begleiten diese Worte uns über viele Jahre, ohne dass wir uns je besonders viele Gedanken über ihre ursprüngliche Bedeutung machen.… Mehr Lesen...

Somatisches Kundalini-Yoga – Yoga von innen

Somatisches Kundalini-Yoga – Yoga von innen – verbindet Bewegung und Atem mit der bewussten Wahrnehmung dessen, was im Körper geschieht. Somatisches Yoga ist in den letzten Jahren immer bekannter geworden. Die Idee dahinter ist jedoch nicht neu: Der Körper wird nicht nur bewegt, sondern er wird während der Bewegung bewusst von innen wahrgenommen. Das Wort „somatisch” stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Körper” oder „Leib”.

Während des Übens erlebst du bewusst, wie sich eine Bewegung anfühlt.… Mehr Lesen...

Warum Licht ohne Schatten nicht existiert

Warum Licht ohne Schatten nicht existiert, diese Frage haben sich viele Philosophen gestellt. Der Begriff „Schatten” wurde von Carl Gustav Jung geprägt. Der Schatten steht für all das in uns, was wir nicht sein wollen und was wir früh gelernt haben, zu unterdrücken: Wut, Neid, Gier, Angst, Schwäche und Scham zum Beispiel. Aber auch – und das wird oft übersehen – verdrängte Stärke, unterdrückte Freude und abgeschnittene Lebendigkeit. Der Schatten ist nicht automatisch das „Schlechte“.… Mehr Lesen...

Die Illusion der Trennung

Die Illusion der Trennung beginnt genau in dem Moment, in dem wir sagen: „Ich möchte eins mit Gott werden.“ Denn in diesem Satz steckt bereits die Dualität: das Ich und Gott, der Suchende und das Gesuchte. Damit haben wir die Grundlage unserer spirituellen Sehnsucht auf einem Missverständnis aufgebaut, ohne es zu merken.

Genau hier setzt das Mul-Mantra an, das Wurzelmantra am Beginn des Jap Ji. Es beginnt nicht mit einer Beschreibung Gottes, sondern mit einer einzigen Silbe: Ik (eins).… Mehr Lesen...