Meditation in der Sonne in Gebetshaltung, klarer Geist

Yoga wird gelebt

Yoga wird gelebt – und vielleicht ist das die einfachste Antwort auf die Frage, was Yoga eigentlich ist. Wer mit Kundalini Yoga beginnt, begegnet zunächst einer Fülle von Dingen, die ungewohnt sein können: bestimmten Körperhaltungen, bewusster Atmung, Meditation, Mantras und manchmal auch Begriffen aus einer sehr alten indischen Tradition. Man kann versuchen, all das zuerst zu verstehen. Doch irgendwann entdeckt man, dass Yoga sich nicht wirklich erklären lässt, solange man ihn nur von außen betrachtet.… Mehr Lesen...

Die Landkarte des Yoga

Die innere Landkarte des Yoga

Die innere Landkarte des Yoga führt nicht durch Länder und Kontinente, sondern durch die verborgenen Räume unseres Menschseins, aus denen Lebendigkeit, Bewusstheit und innere Freiheit entspringen. Wer Yoga ausschließlich als Gymnastik versteht, übersieht möglicherweise seinen faszinierendsten Aspekt. Zwar beginnt der Weg häufig mit dem Körper – mit einem schmerzenden Rücken, verspannten Schultern oder dem Wunsch nach mehr Beweglichkeit. Doch wer über längere Zeit praktiziert, macht meist eine überraschende Entdeckung: Die eigentliche Veränderung findet nicht in den Muskeln, sondern im Erleben statt.… Mehr Lesen...

Der neutrale Geist – die Kunst, frei zu handeln

Der neutrale Geist – die Kunst, frei zu handeln

Der neutrale Geist – die Kunst, frei zu handeln – zeigt sich dort, wo zwischen Reiz und Reaktion plötzlich Raum entsteht. Fast jeder kennt diese Situation: Jemand greift uns an, macht eine verletzende Bemerkung oder stellt uns bloß. In diesem Moment würden wir gern ruhig, klar und souverän antworten. Doch stattdessen werden wir sprachlos. Vielleicht spüren wir Wut, unser Herz schlägt schneller, wir erröten oder können keinen klaren Gedanken mehr fassen.… Mehr Lesen...

Begegnung wird dort zur lebendigen Erfahrung, wo Ich und Du einander wirklich wahrnehmen.

Begegnung als lebendige Erfahrung

Begegnung als lebendigen Erfahrung geschieht, wenn Ich und Du einander wirklich wahrnehmen. Wie oft sagt man: „Ich bin Lehrer“, „Ich bin Mutter“, „Ich komme aus Hamburg.“ Doch kaum jemand sagt einfach: „Ich bin wie du.“ Dabei liegt darin eine tiefere Wahrheit. Ich und Du sind aus demselben menschlichen Stoff gemacht. Was uns voneinander trennt, ist nicht unser Wesen, sondern die Art, wie wir einander sehen, verstehen und begegnen.

Genau dieses Geheimnis – wie wir einander begegnen – hat auch den jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber sein Leben lang beschäftigt.… Mehr Lesen...

Die Seele zuerst

Die Seele zuerst – das klingt schlicht, vielleicht sogar selbstverständlich, und doch liegt in diesen drei Worten eine spirituelle Revolution. Denn bevor wir Gott, Wahrheit, Sinn oder das große Licht irgendwo außerhalb von uns suchen, stellt sich eine viel unbequemere Frage: Sind wir uns selbst schon wirklich begegnet?

Warum Selbsterkenntnis der direkteste Weg zum Göttlichen ist

Es gibt einen Satz, der vor über fünfhundert Jahren gesagt wurde und bis heute nichts von seiner Klarheit verloren hat:

Je atma nai paayi they paramatma kitthey paavenge.

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