Der nach unten schauende Hund: Unsere Kundalini-Yoga-Januarübung

Der nach unten schauende Hund ist unsere Kundalini-Yoga-Januarübung, denn der Ayurveda lehrt, dass der Winter in erster Linie eine Kapha-Jahreszeit ist, mit einem starken Einfluss der Vata-Energie. Kapha steht für Ruhe, Festigkeit, Strukturen und Sicherheit. Kapha besteht aus den Elementen Erde und Wasser. Das Dosha ist schwer, langsam, weich, dicht und kalt. Kapha wird in unserem Körper im oberen Teil des Magens und in der Brust lokalisiert. Im ayurvedischen Heilsystem zieht Gleiches Gleiches an. Gegensätze sorgen für Balance. Daher sollte man im Januar erdende und wärmende Haltungen in die Praxis einbauen, um die kalten und trockenen Eigenschaften von Vata auszugleichen. Das Vata-Dosha besteht aus den Elementen Luft und Raum (Äther). Dem Vata-Dosha werden folgende Eigenschaften zugesprochen: kalt, leicht, trocken, beweglich, rau, subtil. Schüre deine innere Flamme mit belebenden Übungsfolgen, um die schweren und feuchten Qualitäten von Kapha im Gleichgewicht zu halten.

Auch wenn du vielleicht versucht bist, dich im Januar in den Winterschlaf zu versetzen, kann es von Vorteil sein, dein Herz in Schwung zu bringen und etwas Wärme von innen zu erzeugen. Fördere dein inneres Gleichgewicht, dein Wohlbefinden und sei im Einklang mit der Natur.

Der nach unten schauende Hund – Adho Mukha Svanasana

Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand. Achte darauf, dass sich deine Hände genau unter deinen Schultern befinden und die Knie unter deinem Becken. Die Mittelfinger zeigen nach vorne. Stelle die Zehen auf, heben die Hüfte an, schiebe das Becken nach oben und hinten in Richtung Fersen. Gib mit den Händen Druck gegen den Boden. Trete mit den Füßen, als würdest du in die Pedalen treten und bewege deine Hüften ein paar Mal, um dich in der Haltung zu verankern. Dann hebe dein Gesäß ein wenig an, strecke den Rücken lang und dehne anschließend deine Fersen in Richtung Boden. Konzentriere dich darauf, durch deine Hände und Fußballen eine feste Basis zu finden.

Es ist ok, wenn du die Fersen nicht an den Boden bringst. Beuge vielleicht ein wenig die Knie, sodass dein Rücken sich strecken kann. Achte darauf, dass sich dein Kopf in Verlängerung deiner Wirbelsäule befindet und der Nacken entspannt bleibt. Die Schulterblätter ziehen nach hinten unten. Atme tief ein und finde deinen Gleichgewichtspunkt zwischen Ober- und Unterkörper, wobei das Gewicht gleichmäßig auf alle vier Kontaktpunkte verteilt ist. Atme aus und lasse die Stille zu, die sich in deinem Nervensystem ausbreitet, während du die Stellung mit langem tiefen Atem so lange hältst, wie du magst.

Der nach unten schauende Hund: Unsere Kundalini-Yoga-Januarübung – gesundheitliche Auswirkungen

Der nach unten gerichtete Hund belebt und beruhigt das Nervensystem, was ihn zu einer guten Haltung macht, um Harmonie zu finden. Außerdem entspannt die Position die Tiefenmuskulatur (tiefer Bauch, Rücken, Beckenboden). Die Asana schafft ein Gefühl der Integration und des Gleichgewichts zwischen der rechten und der linken Körperseite sowie zwischen Ober- und Unterkörper. Konzentriere dich im Winter auf eine feste und gleichmäßige Haltung, um die Vata-Energie auszugleichen, und stellen dir vor, wie du Erdenergie durch deine Hände in die Lungen ziehst, um Kapha auszugleichen.

Der nach unten schauende Hund (Adho Mukha Svanasana)

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