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Die Weisheit der friedlichen Krieger*in

Das Sein und die Vorgehensweise von friedvollen Kriegern und Kriegerinnen ist inspirierend und gleichzeitig motivierend. Das Urbild des Kriegers steht für Mut und Einsatzbereitschaft. Ein(e) guter Krieger*in ist achtsam, treu, zielgerichtet und diszipliniert. Ein(e) gereifte(r) Krieger*in kann Grenzen ziehen ohne andere zu verletzten und steht in einem offenen und ehrlichen Kontakt zu seiner/ihrer Umwelt. Sie oder er ist bereit zu scheitern und daran zu wachsen. Sie oder er kennt die eigenen Schattenseiten. Mit dem inneren Schwert kann sie/er Mut und Risikobereitschaft von Leichtsinn und selbstschädigendem Verhalten trennen. Das Bild des friedvollen Kriegers ist ein Ansporn, sei es, um die eigene Yogapraxis zu verbessern oder um im beruflichen Umfeld erfolgreicher zu werden. Der Archetypus des friedvollen Kriegers unterstützt, wenn man sich für eine bessere Welt einsetzt, sich politisch engagiert oder Friedensmeditationen leitet.

©SarahRichterArt@pixabay

Karma – Love

Woher kommen wir und wohin gehen wir? Griechische Philosophen wie Platon oder Pythagoras nahmen an, dass Seelen wiederholt reinkarnieren, also wieder Fleisch werden. Die Yogalehren glauben ebenfalls, dass eine Seele auf ihrem Weg zur Befreiung viele Existenzen durchläuft. Das Sanskritwort ‚Samsara’ beschreibt einen sich ständig wiederholenden Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt. ‚Samara’ bedeutet übersetzt ‚beständiges Wandern’. Alle sterblichen Wesen sind ‚Samsara’ unterworfen. Die Wesen sammeln auf ihren dauernden ständigen Wanderungen viele Erfahrungen. Sie lernen und entwickeln sich, bis sie sich aus dem Rad von ‚Geburt, Tod und Wiedergeburt’ befreien können.

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Yogi Bhajan: Sei du selbst und es ist egal, wie alt du bist

Es ist ein Grundbedürfnis des menschlichen Geistes, sich von der Angst vor dem Tode zu befreien. Zu vergleichen ist dieser Wunsch mit der Sehnsucht von Gefängnisinsassen nach Freiheit. Die Angst vor dem Tod übt einen sehr subtilen Druck auf das Unterbewusstsein der meisten Menschen aus. Ich schätze mal, dass ungefähr fünfundachtzig Prozent aller Menschen unter der Angst vor dem Tod und dem Alter leiden. Die Angst vor dem Alter ist gleichzusetzen mit der Angst vor dem Tod. Menschen färben ihre Haare und Bärte, weil sie das Grau nicht mögen. Sie ersinnen sich viele Dinge, um ja nicht alt auszusehen. Es ist jedoch unmöglich, die Spuren des Alterns ganz fortzuzaubern. Wenn man die Psychologie des Menschen näher betrachtet, dann kann man feststellen, dass er es nicht nur vermeiden will, alt auszusehen, sondern, dass er so tut, als ob er viele Jahre jünger ist als er es in Wirklichkeit ist.

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Yoga und Füße

Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen, die durchgehend auf zwei Beinen laufen. Der aufrechte Gang ist unser besonderes Kennzeichen! Um jedoch auf zwei Beinen laufen zu können, benötigen wir Füße, die das Vermögen haben, unser gesamtes Körpergewicht zu tragen und sich darüber hinaus flexibel  allen Wachstumsprozessen, eventuellen Schwangerschaften, sportlichen Ambitionen und  sonstigen Veränderungen anzupassen. Wir brauchen Füße, die gut mit unseren Gehirnen vernetzt sind, damit wir die unterschiedlichen Untergründe, auf denen wir laufen, angemessen wahrnehmen und entsprechende Reaktionen zeigen können. Der Fuß ist also ein starker und gleichzeitig hochsensibler Körperteil.

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Nachruf auf eine Kundalini Yogini

Meine Freundin, die Masseurin und Yogalehrerin Kartar Kaur Regine Kleinke, hat ihr Leben vollendet. Kartar wurde am 17. Dezember 1947 geboren, wuchs in Niedersachsen auf und zog als junge Frau in den 60 er Jahren in das Wendland in eine Wohn- und Lebensgemeinschaft, um naturnah zu leben. Sie wurde Mutter eines Sohnes. Ende der 70 er Jahre entdeckte Kartar das Kundalini Yoga und siedelte in die USA über. Dort unterrichte sie Yoga und backte deutsches Brot für Yogi Bhajan, das er so heiß und innig liebte. Kartar Kaur heiratete und bekam ihren zweiten Sohn. Die Ehe ging bald in die Brüche und Kartar war alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Sie hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, denn sie erhielt von den Vätern ihrer Kinder keinerlei Unterstützung. Sie verdiente binnen Kurzem so gut, dass sie sich selbst einige Ausbildungen finanzierte. Sie entdeckte ihre Leidenschaft für das Massieren und behandelte bald Kunden und Kundinnen aus aller Welt. Sie war beliebt und erfolgreich, so dass sie sich ein wunderschönes Haus mit Yogaraum außerhalb von Santa Fe, Neu Mexico, kaufen konnte. Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb sie Ende Juni 18 in einem Hospiz in Texas im Kreise ihrer Lieben. Noch am Ende ihres Lebens feierte sie mit der Say-Yes-Bewegung das Motto ihres Lebens: Say yes to the world and the world will say yes back to you.

Foto: ©geralt, pixabay

Pranayama und die Heilkräfte des Atems

Prana bedeutet übersetzt Lebenskraft bzw. Lebensenergie. Prana ist die Kraft, die den Körper am Leben hält. Wenn im Körper viel Prana in harmonischer Ausgeglichenheit zirkuliert, dann ist die Lebenskraft stark, wenig Prana im Körper wirkt dementsprechend schwächend. Ein Hauptträger von Prana ist der Atem und Yogi Bhajan hat einmal gesagt:
Der Atem ist das beste Vitamin.

Ayama bedeutet ausdehnen oder hinausziehen. Pranayama besagt also, dass durch die Ausdehnung des Atems die Lebensenergie erweitert wird. Oftmals wird Pranayama auch mit ‚Atemkontrolle’ gleichgesetzt.

Vector Graphic:                    ©monstreh, pixabay

Kundalini Lotus

Die Kundalini-Lotus-Position schenkt dir körperliches und seelisches Gleichgewicht. Die Übung kannst du praktizieren, wenn du meditieren willst und dir die Zeit fehlt, ein langes Yogaset auszuüben. Sie hilft dir aufzutanken, so dass du die nötige Energie und Wachheit für die anschließende Meditation zur Verfügung hast.

Deutscher Name der Position:
Kundalini Lotus

Sanskritname:
Urdhvamukha Prasarita Padottanasana

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40-Tage-Meditation: Narayan-Kriya für die Heilung von Emotionen

Auf der nördlichen Halbkugel verabschiedet sich der Frühling und mit der Sonnenwende am 21. Juni beginnt der Sommer. 3HO Deutschland nimmt diese besondere Zeit zum Anlass, um zu einer 40-Tage-Meditation einzuladen. Die Narayan-Kriya-Meditation wirkt heilend auf verletzte Gefühle und harmonisiert die Herzensenergien. Sie stärkt somit den inneren und äußeren Frieden. Meditationsbeginn ist der 17. Juni 2018, am 21. Juni findet die Sonnenwende statt (in Deutschland um 12:07 MESZ), der letzte Tag der Meditation ist der 26. Juli 2018.

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Yogi Bhajan: Verhaltensmuster ändern durch Meditation

Die meisten unserer alltäglichen Handlungsabfolgen geschehen automatisch beziehungsweise unbewusst. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Autofahren: ein Fuß befindet sich auf dem Gaspedal, der andere Fuß ist ganz entspannt. Das Auto vor einem bremst plötzlich ab und der gerade noch relaxte Fuß spannt sich an und bedient die Bremse. Das ist eine automatische Reaktion, die ohne Zutun unseres Bewusstseins geschieht. Der Reflex der Füße zeigt an, dass das Unterbewusstsein gut trainiert ist, es ist empfindsam und achtsam und es übernimmt die Regie. Einige Menschen sind so gut trainiert, dass sie automatisch, also unbewusst, beschleunigen, wenn die Ampel vor ihnen auf Gelb springt. Das Unterbewusstsein will ein Abbremsen vermeiden, das Beschleunigen vor der gelben Ampel ist somit zu einer vom Unterbewusstsein gesteuerten Gewohnheit geworden.

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Ayurvedischer Tageslauf

Der Ayurveda ist einerseits eine Lebensweise, nach der sich jeder richten kann, um seine Selbstheilungskräfte anzuregen, einen harmonischen Zustand in Körper, Geist und Seele zu stimulieren und sich seine Gesundheit bis in das hohe Alter hinein zu erhalten. Der Ayurveda ist darüber hinaus eine jahrtausendalte indische Heilkunst. Auch heute noch behandeln ayurvedische Ärzte alle Erkrankungen von Allergien über Krebserkrankungen bis hin zu Zwölffingerdarmgeschwüren. Der klassische Ayurveda ist in Indien immer noch weit verbreitet, da die mittellose Bevölkerung traditionell kostenlos behandelt wird. Nur die ayurvedischen Medikamente müssen bezahlt werden. Ayurveda bedeutet übersetzt ‚das Wissen vom Leben’ (Ayus=Leben — Veda=Wissen).