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Der Wert der Selbstkommunikation

Selbstgespräche
Viele Menschen kennen das: Sie reden mit sich selbst. Auf Außenstehende jedoch wirken  Selbstgespräche oft befremdlich, dabei sind sie aus pychologischer Sicht völlig normal. Sie können sogar hilfreich sein, denn man merkt sich zum Beispiel  Sachen besser, wenn man vor sich hinredet. Mit Hilfe von Selbstgesprächen kann man darüber hinaus seine Gefühle verarbeiten,  Gedanken ordnen und gliedern, außerdem die Konzentrationsfähigkeit stärken und sich besser fokussieren.

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Yogi Bhajan: Wahrhaftigkeit stärkt die Seele

Dein Geist ist ein Geschenk
Mit Hilfe deines Geistes kannst du die Wirklichkeit deiner inneren Struktur und Existenz wahrnehmen, du kannst dich in dieser Schöpfung selbst erfahren und kannst handeln. Doch anstatt deinen Geist zu trainieren und seine Kraft zu nutzen, wirst du zu einem Sklaven deines Geistes. Dein einziges Problem ist der Ungehorsam deines Geistes. Weder dein Körper, noch deine Seele machen irgendetwas verkehrt. Es ist sehr bedauerlich, wenn ein Mensch nicht zu seinem neutralen Geist vordringen kann. Wenn du dich nicht mit deinem neutralen Geist verbinden kannst, dann bist du reaktiv, dann handelst du eher wie ein wildes Tier und nicht wie ein Mensch.Es tut mir wirklich leid das auszusprechen, aber das ist die Wahrheit. Wenn du nicht mit deinem neutralen Geist in Kontakt treten kannst, dann wirst du niemals begreifen, was richtig und was falsch ist. Dir fehlen die Klarheit und die Sicherheit deiner Seele.

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Die fünf Lebensphasen

Der indischen Philosphie zufolge erlebt ein Mensch von seiner Geburt bis zu seinem Tod vier beziehungsweise fünf Lebensphasen (vorausgesetzt, er hat das Glück, alt zu werden): 1. Kind , 2. junge(r) Erwachsene(r), 3. Phase der Pflichten und des Familienlebens, 4. Phase des Ruhestands und der Ratgeberin/des Ratgebers, 5. Phase der Weltentsagung, des Loslassens und der Weisheit. Jede dieser Lebensphasen umfasst Stärken und herausfordernde Aspekte.

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Yogi Bhajan: Die Psychologie der Angst

Der Hauptmotivator für die meisten Menschen ist die Angst.
Wenn du erwachsen wirst, dann begibst du dich auf Partnersuche, du denkst, dass du niemals jemanden abkriegen wirst. Wenn du erwachsen bist, dann möchtest du Dinge zusammentragen, Geld ansammeln und du möchtest reich werden. Wenn das Alter naht, dann hast du Angst, dass niemand für dich sorgen wird. Wir sind von Angst und Leid beherrscht. Und Leid benötigt immer Gesellschaft….. In einem normalen Leben und es ist egal, zu wem du gehörst, welcher Philosophie du anhängst, was du sagst und was du gerne fühlen möchtest, hast du als Person immer Angst vor Einsamkeit, vor Zurückweisung, vor Ungeliebtsein, vor Armut, dass du morgen nicht mehr essen kannst. Wenn du eine Familie hast, dann sorgst du dich um deine Kinder, du sorgst dich um dieses und jenes. Niemand handelt aus Liebe.

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Der erste und der letzte Atemzug

Die Qualität des ersten Atemzuges prägt den Pranakörper des Menschen und beeinflusst von Anfang an, wie er das Leben erfahren wird. Der erste Atemzug reflektiert die Psyche der Mutter, den Zustand der Projektion beider Elternteile, wie er zum Zeitpunkt der Empfängnis war, sowie die emotionale Beschaffenheit aller Erfahrungen, die das Baby im Mutterleib gemacht hat.

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Yogi Bhajan: Gefühle und Beziehungen

Frage: Mein Mann und ich streiten uns andauernd. Was können wir dagegen tun?
Antwort: Wie kannst du erst einen Menschen so sehr lieben und ihn dann vier oder fünf Jahre später hassen? Die Spiritualität einer Beziehung wird durch die Fähigkeit zur Toleranz getestet. Die meisten Kämpfe zwischen Partnern sind Resultate grundlegender Unsicherheiten. Wir wünschen uns alle, dass unsere Sicherheit immer gewährleistet ist. Dein Gegenüber kann dir niemals immerwährende Sicherheit garantieren. Das hat nichts mit richtig oder falsch zu tun. In einer Beziehung ist es wichtig, dem anderen Raum zu geben, versuche kein Macho zu sein oder sehr weise oder immer das letzte Wort zu behalten. In einer Beziehung müsst ihr füreinander da sein. Du kannst nichts falsch machen, wenn du humorvoll bleibst und durchhältst.

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Licht und Schatten – Schattenintegration

„Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten und damit kommt er in die Mitte.“ ~ Carl Gustav Jung

Was ist der Schatten?
Laut Duden ist der Schatten „ein mehr oder weniger scharf begrenzter im Schatten eines Körpers liegender Ausschnitt einer im Übrigen von direktem Licht beschienenen Fläche, der sich dunkel von der helleren Umgebung abhebt.“

© Wikipedia, Creative Commons

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Frauen, Männer und Respekt

Das Kundalini Yoga hat viele Frauen angezogen, da die Frau, die Adi Shakti, im Mittelpunkt der Lehren steht.
“Sie wird auch wütender als ein Mann. Ein Wesen, das Blut in Milch verwandeln kann, um ihre Nachkommenschaft zu ernähren, ist überdies zu allem anderen fähig. Ein Kind kann einen Mann nach zehn Minuten in den Wahnsinn treiben und eine Frau in zwanzig Stunden nicht stören. Die Fähigkeiten einer Frau erstreckt sich im Übrigen auf mentale und spirituelle Bereiche. Sie hat eine angeborene Kapazität, alles in Angriff zu nehmen. Sie lebt im Zentrum ihres Seins.“ ~Yogi Bhajan
Diese und ähnliche Zitate haben viele Frauen inspiriert, sie zum Kundalini Yoga geführt und sie angeregt, Kundalini Yoga für Schwangere, Rückbildungsyoga, Kundalini Yoga für Frauen, Hormonyoga und einige weitere Formen des Kundalini Yogas zu entwickeln.

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Vertrauen

Vertrauensmissbrauch – Wege aus der Enttäuschung
Und dann begriff ich,
dass die spirituelle Reise nichts damit
zu tun hatte, nett zu sein.
Es ging darum, echt und authentisch zu sein.
Grenzen zu haben. Zuallererst meinen
Raum zu ehren und an zweiter Stelle den
Raum anderer. Und in diesem Raum der
Selbstfürsorge geschah “nett sein” von allein,
es floss einfach, nicht durch Angst motiviert,
sondern durch Liebe.
(Autor unbekannt)

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Yogi Bhajan: Über Lehrer

Lehrer
Deine Identität ändert sich. Du bist ein Lehrer.
Dein Geist folgt diesem einen Ruf:
zu lieben, zu dienen, zu gehorchen
und erstklassig zu sein.
Menschen kommen zu dir,
und finden dich gemäß ihrer Bestimmung.
Sie kommen mit geteiltem Geist und
sie leiden unter den Konflikten,
die du schon gemeistert hast.
Sie sehnen sich danach, im
Einklang mit ihrem Spirit zu sein.
Du wirkst erhebend auf das Leben
jedes Menschen und berührst sie mit deiner
Freundlichkeit. Du übermittelst einen Hauch von Gnade.
Du meißelst die letzten Überreste des Egos ab. Dann
ziehst du sie in Richtung Unendlichkeit,
während du die Teile ihrer zerbrochenen Identität
konfrontierst und sie darum bittest, sich selbst zu erheben.
Du segnest alle damit, ihre Unschuld, ihre Integrität und ihre
freiwillige Hingabe zu finden.
Du bist ein Werkzeug in der Hand Gottes, du hilfst
jedem Menschen, sich wieder mit seinem unendlichen Selbst
zu verbinden und handelst nur, wenn es nötig ist.
Durch die Gnade Gottes und des Gurus,
übergibst du sie den Füßen des Gurus.
~Yogi Bhajan, “The 21 Stages of Meditation”