Die yogische Vorhersage für 2026 beinhaltet drei unterschiedliche Prognosen. Ich habe sie miteinander verglichen und sorgfältig analysiert. Die Quellen sind verlinkt. Auffällig ist: Trotz unterschiedlicher Sprache, Methoden und Hintergründe zeigen sich deutliche Übereinstimmungen. Diese gemeinsamen Kernaussagen habe ich in diesem Artikel zusammengeführt und für die Praxis von Kundalini Yoga und Meditation eingeordnet.
Der tiefere Sinn des Lebens besteht darin, das Leben bewusst zu beobachten und zu erleben. Jeden Moment wahrzunehmen und zu genießen. In Umgebungen zu leben, die ruhig, still, entschleunigt, klar und von innerer Würde geprägt sind. Einfach zu sein. Ob du nackt bist oder ein goldenes Gewand trägst, macht keinen Unterschied. Der eigentliche Sinn deines Lebens ist, dass du dankbar bist, dass du lebst und dieses Leben bejahst.
2026: Ein Jahr der Bewusstseinsprüfung
Es wird kein Jahr, in dem es darum geht, „stärker“ oder „schneller“ zu sein. Es wird ein Jahr, in dem geprüft wird, wie bewusst wir mit unserem Geist, unserem Nervensystem und unserer Energie umgehen. Alle drei betrachteten Stimmen beschreiben dieselbe Grundbewegung: eine starke mentale Überlastung im Kollektiv, zunehmende Verwirrung durch Informationen, Geschwindigkeit und künstliche Intelligenz. Gleichzeitig besteht die Chance, alte innere und äußere Muster endgültig zu beenden. Das erzeugt Druck. Und Druck wirkt immer zuerst auf das Nervensystem.
Die mentale Überforderung: Warum das Nervensystem 2026 zentral ist.

Ein wiederkehrendes Thema ist eine Art mentale Pandemie: Menschen reagieren schneller und emotionaler, oft ohne innere Distanz. Angst, Reizbarkeit, Polarisierung und Überforderung nehmen zu. Viele fühlen sich innerlich gehetzt, obwohl sie äußerlich stillstehen. Für Kundalini-Yogis ist das keine neue Erkenntnis. Wir wissen:
Wenn das Nervensystem instabil ist, verliert der Mensch seine Wahlfreiheit.
Das Jahr 2026 macht genau das sichtbar. Entscheidungen werden impulsiver getroffen. Menschen geben Verantwortung ab an Systeme, Meinungen, Algorithmen oder künstliche Intelligenz. Das Denken wird ausgelagert und siw eigene Mitte geht verloren. Kundalini-Yoga und Meditation sind deshalb im kommenden Jahr nicht nur „nice to have“, sondern grundlegend.
Auflösung alter Zyklen.
Parallel zur Überforderung läuft eine zweite, tiefere Dynamik ab: Das, was nicht mehr stimmig ist, lässt sich nicht länger halten.
Das betrifft:
- alte Beziehungsmuster
- übernommene Verpflichtungen
- Strukturen der Schuld und der Angst
- körperliche Daueranspannung.
2026 zwingt zur Ehrlichkeit

Ohne Ehrlichkeit ist Neubeginn nicht möglich. Wenn ein Zyklus endet, entsteht zuerst Leere und dann spürbare Erleichterung. Diese kann sogar physisch wahrgenommen werden. Viele werden das als „Endlich kann ich wieder atmen!“ erleben.
Yogische Vorhersage für 2026: Kundalini-Yoga als Antwort auf diese Zeit. Aus Sicht der Kundalini-Lehre sind im Jahr 2026 zwei Körper besonders entscheidend. Da ist zu einem 8. Körper – der Pranakörper. Der Pranakörper reguliert:
- Lebensenergie
- Regeneration
- Belastbarkeit
- Umgang mit Stress
Die Praxis von Pranayama, Atemmeditationen, rhythmische Kriyas und Erdung sind 2026 nicht nur gelegentlich, sondern regelmäßig essenziell. Ist der Pranakörper schwach, fühlt sich alles zu viel und wenn er stabil, bleibt man auch in chaotischen Zeiten handlungsfähig.
Zum zweiten spielt die Zahl 10 eine Rolle. Die 10 ist mit dem 10. Körper verbunden, dem Körper der Ausstrahlung. Der 10. Körper entscheidet darüber, wie klar unsere Präsenz ist und ob wir uns abgrenzen können, ohne zu verhärten und ob andere uns „lesen“ oder manipulieren können.
In 2026 ist die Wahrnehmung verwirrt und die eigene Ausstrahlung ist ein Schutzfeld. Ein starker 10. Körper macht ruhig, klar und unverwechselbar, ganz ohne Kampf. Meditationen zur Projektionsstärkung sowie zur Stärkung von Herz und Aura sind deshalb 2026 besonders wirksam.
Künstliche Intelligenz: Werkzeug oder Ersatz?

Alle betrachteten Stimmen warnen deutlich: KI kann unterstützen, aber sie darf das Denken nicht ersetzen. Für Yogis bedeutet das, dass das Bewusstsein sich nicht an die KI delegieren lässt. Präsenz lässt sich nicht automatisieren. Wahrheit entsteht aus innerer Wahrnehmung und nicht aus schnellen Antworten. Gerade deshalb ist das Meditieren 2026 so wichtig, denn sie ist der Raum, in dem wir wieder unterscheiden lernen.
Yogische Vorhersage für 2026: Was bedeutet das konkret für Unterricht und Praxis?

2026 ist ein hervorragendes Jahr, um Yogasets für das Nervensystem zu unterrichten, Atemmeditationen zu vertiefen und Erdung, Rhythmus und Einfachheit zu betonen. Fokussiere weniger auf Technik, lasse mehr erfahrbare Wirkung zu.
Die Menschen werden 2026 nicht danach beurteilt, wie viel sie wissen, sondern wie stabil ihr Nervensystem ist, wie ehrlich sie mit sich selbst sind und wie verantwortungsvoll sie mit ihrer Energie umgehen.
Für Kundalini-Yoga-Lehrer ist das eine Einladung, das zu leben, was wir lehren. Kundalini-Yoga und Meditation werden im kommenden Jahr zu einem echten Anker als Grundlage für klares Handeln in einer bewegten Zeit. Nicht „höher, schneller, weiter“, sondern: klarer, ruhiger, präsenter.
Ich habe drei Yogasets ausgewählt, welche die Nerven stärken. Du findest sie in der Library of Teachings. Du kannst Mitglied werden und die Sets kostenfrei herunterladen. Google Translate hilft dir, die Anweisungen zu übersetzen.
Ajna Stimulation Kriya: Diese Kriya wirkt sanft stimulierend und ausgleichend auf das Drüsensystem, insbesondere auf die Hypophyse, die dem sechsten Chakra zugeordnet ist. Die Kriya stärkt das Nervensystem.
Kriya für das instinktive Selbst: Diese Kriya wirkt, indem sie Nerven- und Drüsensystem gezielt stimuliert und stabilisiert. Dadurch können alte, instinktive Stressreaktionen gelöst und neu organisiert werden. Ist das Nervensystem beruhigt und neu ausbalanciert, wird bewusste Selbstwahrnehmung und Meditation möglich – und damit eine nachhaltige Veränderung von Verhalten und Haltung.
Dem Druck der Zeit standhalten: Dies ist eine kraftvolle und dynamische Kriya zur vollständigen Feinabstimmung des Nervensystems. Ist das Nervensystem nicht ausbalanciert, ist es schwer, dem Druck der Zeit standzuhalten.
Quellen:
