Yoga und die Tagundnachtgleiche im Herbst

Yoga und die Tagundnachtgleiche im Herbst schenkt dir ein paar Ideen, wie du den Herbst begrüßen kannst. Die Herbsttagundnachtgleiche ist der Zeitpunkt, an dem der Sommer in die nächste Jahreszeit übergeht. Wir erleben ein Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit. Der Herbst bringt Veränderung und Neues.


Die Herbsttagundnachtgleiche ist eine Zeit der Vorbereitung. Man pflanzt Samen für das nächste Jahr. Diese können Wurzeln schlagen und in der stillen Zeit des Winters tief in der Erde reifen. So machen sich die Pflanzen für den Ausbruch neuer Energie im Frühling bereit. Die Tagundnachtgleiche im Herbst ist eine Zeit, in der man sich all dessen bewusst wird, was in diesem Jahr bisher geschehen ist, und in der man Dankbarkeit zelebrieren kann.


Die Zeit um die Tagundnachtgleiche herum schenkt dir eine Gelegenheit, die neue Jahreszeit anzuerkennen und willkommen zu heißen. Wir sind Teil der Natur, und mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändern auch wir uns.


Ritual zur Herbst-Tagundnachtgleiche


1) Zünde zu Beginn deines Rituals zur Herbst-Tagundnachtgleiche eine Kerze an, um das Licht in der Dunkelheit anzuerkennen.

2) Schreibe auf, wofür du in diesem Jahr bisher dankbar bist. Erkenne die Segnungen und die Lektionen deines Lebens an. Erkenne dich selbst an.

3) Betrachte, wo dein Leben zur Herbst-Tagundnachtgleiche aus dem Gleichgewicht geraten sein könnte. Ein paar Vorschläge zum Nachdenken: Tust du hauptsächlich Dinge, die dich energetisch auffüllen oder mehr Dinge, die dich auslaugen? Ist ein Leben abwechslungsreich genug? Gibt es viele Veränderungen in deinem Alltag und würden ein paar gute Gewohnheiten dir helfen, ein inneres Gleichgewicht herzustellen? Fühlst du dich mit anderen verbunden, nimmst du sich als isoliert wahr oder brauchst du Zeit für sich? Sind Geben und Nehmen im Gleichgewicht?

4) Wie steht es um die Ziele, die du dir für dieses Jahr gesetzt hast. Sind zur Herbst-Tagundnachtgleiche irgendwelche Änderungen erforderlich? Gibt es Neues hinzuzufügen? Gibt es etwas, dass du noch nicht begonnen hast?


5) Schreibe nach dieser Befragung auf drei Papierbögen auf
a) was du loslassen willst
b) deine Absicht für die Zukunft
c) deine Dankbarkeitsliste


Verbrenne die Bögen schließlich in der Kerzenflamme. Visualisiere, dass du deine Wünsche ins Licht schicken kannst und lass dich segnen. Vertraue voll und ganz darauf, dass alles kommen wird, wenn die Zeit reif ist.

Eine wichtige Sache, die man beim Setzen von Zielen und Vorsätzen um die Herbst-Tagundnachtgleiche herum berücksichtigen sollte, ist das natürliche Bedürfnis nach Ruhe im Winter. Jetzt ist die Zeit für Kreativität, für neue Ideen und für die Aussaat von Samen, aber denke daran, dir zu erlauben, im Winter langsamer zu werden, damit du im Frühling voller Energie bist.

Sat Nam

Bildnachweis: Beitragsbild © reincarnation40, pixabay

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