Kategorie-Archiv: Meditation

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Erfahrungen einen Sinn geben

„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“ ~ Epiktet
In jedem Augenblick treffen unendlich viele Informationen aus der Umwelt auf unsere Sinne. Das Gehirn filtert diese Informationen per Unterbewusstsein und füttert anschließend das Bewusstsein mit (überschaubaren) Informationseinheiten, die im Moment für das Leben und Überleben wichtig erscheinen.
Während du diesen Text liest, kannst du dir über die Temperatur deines Atems bewusst werden, wenn er die Nase verlässt, das Gefühl der Kleidung auf deiner Haut, die Geräusche, die du jetzt hören kannst. All diese Geschehen sind schon da gewesen, bevor du sie deutlich gespürt, gehört und gesehen hast, sie waren nur nicht in deinem Bewusstsein.
Bewusstsein ist also ein enormer Auswahl-Prozess, bei dem einzelne Aspekte erkannt, andere ausgeblendet, geändert oder verallgemeinert werden. Sogenannte Wahrnehmungsfilter dienen der Erhaltung der Welt (unseres Modells der Welt), in der wir leben.

© Andréia Bohner. Paradise, flickr.com

Für die Friedenskräfte des Herzens: 40 – Tage – Sadhana

Der Frühsommer ist ein besonderer Zeitabschnitt des Jahreslaufes
Auf der nördlichen Halbkugel verabschiedet sich der Frühling, mit der Sonnenwende am 21. Juni beginnt der Sommer. 3HO Deutschland nimmt diese spezielle Zeit als Anlass zu einem 40-Tage-Sadhana einzuladen. Die Meditation ist für innere Klarheit und Würde, das Mantra öffnet das Herz und stärkt den inneren und äußeren Frieden. Meditationsbeginn ist der 03. Juni 2015. Das ist auch der erste Tag des 4. Deutschen Kundalini Yoga Festivals.

©jill111, pixabay.com

Sei du selbst

Ich las spaßeshalber einmal aus der Hand eines Yogaschülers und gleich wollten 20 Leute, dass ich ihnen aus der Hand lese. Ihr alle wollt eure Zukunft wissen, aber ihr schert euch nicht um eure Gegenwart. Ist es nicht erstaunlich, dass wir uns zivilisiert nennen und umgeben sind von Kirchen, religiösen Lehrern, Yogis, Swamis, Predigern, Ratgebern, allesamt hochangesehen und dennoch sind wir mental alleine.

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Für die Frühlingskräfte: 40 – Tage – Meditation vom 8. März bis zum 16. April 2015

3HO Deutschland e.V. lädt dich ein, den beginnenden Frühling mit einer 40-Tage-Meditation zu begrüßen. Mit dieser Meditation kannst du dich vor den Kräften von Himmel und Erde verneigen und die Verbindung dieser beiden Pole im Herzzentrum anregen, so dass du innere Kraft und Fülle erfahren und genießen kannst. Für freuen uns sehr, dass das die Musiker der Gruppe Tera Naam diese besondere Meditation begleiten.
Unsere 40-Tage-Meditation beginnt am 8. März 2015. Dieses Datum hat eine besondere frühlingshafte Bedeutung. Es ist der erste Sonntag nach dem Holifest (6. und 7. März) und nach Vollmond. Außerdem feiert die ganze Welt am 8. März den Internationalen Frauentag. Für uns Yogis und Yoginis ist eine Frau die Verkörperung der Shakti, dieser unendlichen, kreativen Energie, die Leben entstehen lässt und zwar nicht nur auf körperlicher, sondern gerade auch auf geistiger Ebene. Ein passender Tag also für einen schöpferischen Meditationsbeginn.

10.000 Leuchttürme – eine Meditation

Bild Yogi Bhajan meditiert(Achtung: Meditationszeitpunkt für uns in Deutschland 7. Oktober 2014 um 04:50 morgens)

Am 6. Oktober 2004 verließ Yogi Bhajan seinen Körper. Zehn Jahre sind seit seinem Tode vergangen. Am 6. Oktober 2014 wollen wir daher im Gedenken an Yogi Bhajan in Española / New Mexico zu einer globalen Meditation einladen. In Española / New Mexico wird um 20:50 Uhr abends meditiert (vor zehn Jahren um 21:06 Uhr verließ Yogi Bhajan seinen Körper). Hier in Deutschland starten wir wegen der Zeitverschiebung am 07. 10. um 04:50 Uhr morgens (16 Minuten vor dem tatsächlichen Todeszeitpunkt).

Heilen im Wassermannzeitalter

yogi bhajan lächelndEs ist wichtig, dass Du lernst, Heilung als Prozess zu verstehen. Du musst wissen, wie man die Psyche nähren kann. Deine Berührungen sollten göttlicher Natur sein. Sie sollten weder sinnlich, sexuell noch sozial motiviert sein (in Bezug auf den Patienten bzw. Klienten). Du solltest die Menschen als ein Heiler berühren. Du musst deine Seelenkräfte in das tiefste Sein eines Menschen schicken, um Heilung zu bewirken. Letztendlich geschieht Heilung durch den Fluss der Seelenenergie. Wir nennen das “Seelenströmung”. Sie ist Teil Deines tiefsten Selbst. Bitte verstehe, dass Heilung immer ein Prozess ist.

Tipps zur Stärkung der Selbstwahrnehmung

YB GonghintergrundDas Wassermannzeitalter und seine Herausforderungen
Das Wassermannzeitalter ändert unser Leben radikal. Der Wandel ist an allen Kulturen und Gesellschaftsschichten bis hinein in die Wahrnehmung jedes einzelnen Menschen spürbar. Schon 1991 hat Yogi Bhajan darauf hingewiesen, dass Informationen für alle zugänglich sein werden. Nichts kann mehr geheim gehalten werden. Wissen formt die Wahrnehmung unserer Umgebung. Wir leben in einer vielschichtigen Welt und empfinden uns plötzlich als viel komplexere Wesen. Doch der Körper und das Nervensystem einer Person müssen stark genug sein, um einerseits den Anforderungen des Alltags angemessen begegnen und für die Erfüllung von Grundbedürfnissen sorgen zu können. Andererseits müssen große Mengen an Informationen verarbeitet werden. Der rechte Umgang mit Computern, Smartphones, Tablets und so weiter will gelernt sein. Die Befolgung einer Gebrauchsanweisung ist dabei das kleinere Problem. Wichtig ist wohl, schon unseren Kindern beizubringen, wann ein solches Gerät wieder aus der Hand gelegt wird und wie man offline für sich sorgen kann. Wenn man sich nicht wahrnehmen und für sich sorgen kann, dann drohen stressbedingte Erkrankungen und Depressionen.

“Subagh Kriya” – Einladung für universellen Wohlstand

Gebendes-MädchenEs liegt wohl in der normalen Entwicklung des Menschen, dass er nichts gibt. Der Mensch gibt sich selbst und anderen keine Chance. Die Leute glauben nicht daran, dass es gut ist, ein Vakuum zu kreieren. Wenn es aber ein Vakuum gibt, dann muss Gott es füllen. Ich behaupte gar nicht, dass du arm bist. Gleichwohl könntest du mehr haben.

Über einen guten Umgang mit Gefühlen

photo_sturmWer kennt sie nicht? Gefühle wie Zweifel, Eifersucht, Neid, Frustration, Zorn, Ängstlichkeit, aber auch Empfindungen wie Begeisterungsfähigkeit, Freude, Humor und Lachen begleiten uns schon ein Leben lang. Ohne Gefühle geht gar nichts. Lernprozesse zum Beispiel wären ohne Emotionen nicht möglich. Ganz besonders das Empfinden von Begeisterung beflügelt seit Kindheitsbeinen unser Wachstum: „Denn nur für das, was einem Menschen wichtig ist, kann er sich auch begeistern, und nur wenn ein Mensch sich für etwas begeistert, kommt in seinem Gehirn die Gießkanne mit dem Dünger in Gang, werden all jene Netzwerke ausgebaut und verbessert, die der betreffende Mensch in diesem Zustand der Begeisterung nutzt.” In: Gerald Hüther, “Was wir sind und was wir sein könnten – Ein neurobiologischer Mutmacher ”