Freiheit stärkt das Immunsystem

Das Corona Virus hält uns in Atem. Weltweit wird nach Medikamenten geforscht, die das Virus bekämpfen und unschädlich machen können. Wir können jedoch ohne die Einnahme von Medikamenten eine Menge tun, um gesund zu bleiben oder um für einen leichteren Krankheitsverlauf zu sorgen. Schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, zu wenig Schlaf und eine flache Atmung schwächen das Immunsystem nachweislich.  Chronischer Stress senkt die Immunabwehr, da die Immunzellen sich nicht mehr effektiv vermehren können. Das körpereigene Abwehrsystem wird lahmgelegt. Die Folge: Einfache Infekte machen krank.  Zum Beispiel kehren Herpes-Bläschen wieder, deren Verursacher normalerweise vom Immunsystem in Schach gehalten werden. Wunden heilen ebenfalls langsamer.

Den Stressor Angst loslassen – Weite zulassen

Das Wort Angst stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet Enge.  Das Gegenteil von Angst ist Weite. Wenn ich mich sicher fühle, kann ich loslassen, mich entspannen und mich entfalten. Angst hingegen macht Stress: Es wird buchstäblich zu eng. Stresshormone alarmieren die unspezifische Immunabwehr. Bei akutem Stress zirkulieren größere Mengen Killerzellen im Blut. Angststtress war einstmals eine Reaktion auf Gefahrensituationen. In diesen war die Verletzungsgefahr besonders groß – und damit die Gefahr, dass Krankheitserreger über Wunden in den Körper eindringen können. Angst hat eine positive Seite, wenn man die Angst als Ratgeber nutzen kann. Angst hilft uns zu überleben. Die Angst von einem Auto überfahren zu werden,  ist in der Großstadt hilfreich. Sie lässt uns am Leben bleiben. Angst kann jedoch auch irrational sein. So sagt die Therapeutin Sabine Masser-Fröschl in einem JETZT-interview: ‚Zusammen mit einer starken Vorstellungskraft kann unser Gehirn verschiedene Ereignisse und Gefühle, die unabhängig voneinander entstanden sind, miteinander verknüpfen — so dass uns harmlose Dinge plötzlich ängstigen.‘ Dann wird aus chronischer Angst chronischer Stress, der das Abwehrsystem schwächt. Alles was fremd ist, ist geneigt, uns zu sorgen oder sogar Angst zu machen. Die Sorge davor zu erkranken, ist eine ganz natürliche Reaktion auf den Corona-Virus, den wir noch nicht kennen und der sich schnell verbreitet.

Was hilft

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Geh auf deine Ängste zu. Erspüre das Gefühl. Nimm wahr, was es dir sagen möchte. Forsche nach, ob das, wovor du Angst hast, wirklich so gefährlich ist, wie du glaubst. Wenn ja, dann finde heraus, wie du dich schützen kannst. Verabrede dich mit deiner Angst. Wenn sie dich scheinbar aus dem Nichts überfällt, dann bitte sie, dich zu einer Tageszeit aufzusuchen, die dir besser passt. Verspreche deiner Angst, dass du dich ihr   Beispiel für eine halbe Stunde ganz und gar widmen wirst.  Sehr oft taucht die Angst  zur verabredeten Zeit gar nicht auf. Bewegung baut Stresshormone ab und der lange tiefe Atem wirkt beruhigend. Auch Meditationen helfen Angstgefühle zu überwinden.  Selbstverständlich ist eine Angsttherapie angeraten, wenn Ängste gar nicht in den Griff zu bekommen sind.

Zur Info: Wir sind momentan einer unglaublichen Flut von medialen Schreckensnachrichten ausgesetzt. Es empfiehlt sich wirklich, sich davor zu schützen. Zum einen durch Reduzierung des Medienkonsums und zum anderen durch das richtige Einordnen der Dinge für sich selbst. Zum Weiterlesen: Der Nocebo Effekt

Entgiftung stärkt das Immunystem

Tagtäglich kommt man mit Giftstoffen in Berührung, die von unseren Entgiftungsorganen bearbeitet werden und sich möglicherweise sogar im Körper ablagern können. Es ist daher zu empfehlen, den Körper bei den Entgiftungsprozessen zu unterstützen.  Traditionell gehört das Ölziehen im Ayurveda zum allmorgendlichen Reinigungsritual.

Ölziehen zur Entgiftung

Das Ölziehen sollte morgens gleich nach dem Aufstehen und auf nüchternen Magen praktiziert werden. Bitte vorher auch nichts trinken! Anfänger*innen nehmen einen Teelöffel in den Mund. Das Öl wird für zehn Minuten im Mund bewegt. Dabei sollte das Öl auch durch die Zahnzwischenräume gedrückt und wieder zurück gesaugt werden. Bitte das Öl auf keinen Fall schlucken. Im Öl sind durch das Spülen Giftstoffe gelöst, die dem Körper durch das Ölziehen entzogen werden sollen.  Zum Ende hin wird das Öl dünnflüssiger, da es emulgiert. Es hat nun eine weißliche Farbe und kann ausgespuckt werden. Fortgeschrittene können einen Eßlöffel Öl nehmen und das Öl für 20 Minuten Mund bewegen. Zum Ölziehen empfehlen sich kaltgepresste Bio-Öle wie Sonnenblumenöl, Sesamöl, Leinöl, Kokosöl oder Olivenöl. Das Ölziehen ist ein Detoxritual. Es stärkt das Immunsystem, weil der Körper von Giftstoffen entlastet wird.

Weitere Entgiftungsarten sind:                                                                                                                     1. Der Verzicht auf schädliche Lebensmittel (Zucker, schlechte Fette, Alkohol, Fleisch, raffinierte Lebensmittel, Zusatzstoffe)                                                                                                                           2. Neti bezeichnet die Reinigung der Nase.  Hierbei lässt man mit Hilfe eines Kännchens isotonische Kochsalzlösung durch ein Nasenloch ein- und dann aus dem anderen Nasenloch wieder herauslaufen. Zum Abschluss wird Sesamöl mit einem Finger in den jeweiligen Nasenvorhof gebracht.                                                                                                                                3. Trinke mindestens 1,5 ltr. frisches Wasser oder Tee

Was sonst noch stärkt

Täglich 2 x 30 Minuten gehen oder laufen, wenn möglich an der Sonne
Esse überwiegend frisches Gemüse und Obst
Vitamin C 3xtgl. 1g
Vitamin D (Sonnenlicht!)

Atemübungen für ein gutes Immunsytem

Die bewusste Atmung versorgt den Körper mit Sauerstoff, wirkt entlastend und beruhigend. Wir stellen dir die segmentierte Atmung vor. Sie ist heilsam, stärkt das Immunsystem und ist sanft euphorisierend.

Heilsame Atmung zur Stärkung des Immunsystems

Bei der segmentierten Atmung teilt man das Ein- und Ausatmen in mehrere gleiche Teile auf. Eine leichte Unterbrechung des Atems trennt jeden der Abschnitte. Für jedes Segment ist also ein eindeutiger Anfangs- und Endpunkt festgelegt. Dies stimuliert das Gehirn und das Drüsensystem.
Anstatt in einer fließenden Bewegung zu atmen, teilt man den Atem in „Schnüffler“ auf. Halte die Nasenlöcher entspannt, ohne den Atem zu tief in die Lunge zu ziehen. Lenke die Aufmerksamkeit auf das Wahrnehmung des Atems in den Luftwegen und auf die Bewegung des Zwerchfells.

Atmung:
Atme in vier Teilen ein und in einem Atemzug aus. Halte den Atem jeweils nach dem vollständigen Einatmen und Ausatmen kurz an, nutze also die Atempause.

Wirkung:
Heilsam und stärkend für das Immunsystem, sanft euphorisierend.

Zeit:
Übe für drei Minuten, die Zeit kann nach Bedarf gesteigert werden.

Dein Atem ist Licht und Lebendigkeit

Sport ohne Leistungsanspruch stärkt das Immunsystem. Yoga, Entspannungstechniken, Meditationen, frische Luft und Sonne helfen der Krankheitsabwehr. Auch leichte Reize sind gut für die Immunität. Kältereize wirken entzündungshemmend. Eine gute Ernährung hält gesund. Die Lehren des Kundalini Yoga empfehlen die drei Zauberknollen Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch. Sie wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Auch das Kurzzeitfasten

Kundalini Yoga für die Nerven

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