Globale Meditation für innere Harmonie

Im Jahre 2019 jährt sich der Geburtstag unserer internationalen Kundalini – Yoga- Organisation 3HO zum fünfzigsten Mal. Die jährliche Sonnenwendmeditation, die ca. sechs Wochen vor der Sonnenwende beginnt und in einem Zeitraum von vierzig Tagen täglich praktiziert wird, ist dem 3HO-Jubiläum gewidmet. In diesem Jahr schließen sich Yogis und Yoginis aus vielen Länder an (globale Meditation beziehungsweise globales Sadhana). 3HO ist die Abkürzung von ‚Healthy, Happy, Holy Organization‘. Unser deutscher Yogaverband 3HO e.V. ist Teil der internationalen 3H Organisation, die Yogi Bhajan 1969 in den USA gegründet hat.

Haltung: Einfache Haltung, die Wirbelsäule ist aufgerichtet.

Konzentration: Fokussiere auf den Punkt etwas oberhalb der Augenbrauen.

Mantra: Gesund bin ich, glücklich bin ich, heilig bin ich.

Atemführung und Mantra: Atme tief und vollständig durch die Nase ein. Halte den Atem an. Wiederhole das Mantra dreimal im Stillen: Gesund bin ich, glücklich bin ich, heilig bin ich. Während des Ausatmens wiederholst du das Mantra dreimal laut.

Zeit: Meditiere für elf Minuten. Ende: Atme tief ein und dann lasse den Atem los und lasse ihn fließen. Sitze für ein bis zwei Minuten ganz still. Atme tief ein, strecke deine Arme nach oben, die Finger sind ineinander verschränkt. Atme aus und entspanne.

Ein spezielles Mudra (Hand- oder Fingerhaltung) wurde nicht gegeben.

Tipp für Yogalehrer*innen: Wenn du diese Meditation unterrichtest, dann ist es gut, die Schüler*innen zu begleiten, indem du das Mantra singst, während sie den Atem anhalten.

Beginn am 13. Mai 2019, letzter Meditationstag ist der 21. Juni 2019. Für spätere Einsteiger: Praktiziere die 40-Tage-Meditation, indem du deine Meditationszeit berechnest und anpasst.

Kommentar: Bei korrekter Ausführung der Atemweise verlangsamt sich die Atmung von normalerweise zölf bis fünfzehn Atemzügen pro Minute auf zweieinhalb Atemzüge pro Minute. Sobald die Atemfrequenz sich auf weniger als vier Atemzüge pro Minute verringert, beginnt das Gehirn intensiver zu arbeiten. Die Epiphyse und die Hypophyse verändern ihre Beziehung zueinander. Die Kraft der Töne und Klänge wird stärker und das Meditationsmantra wirkt intensiver. Die Meditation nutzt also die Kraft des Atems, um die Wirkung des Mantras zu vertiefen. So kannst du deine Absichten fokussierter verwirklichen, weil du in größerer Harmonie mit dir selbst bist.

©Yogi Bhajan, 1975

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