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Meditation für das Licht in der Dunkelheit

Die dunkelste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Die Wintersonnenwende 2017 wird auf der Nordhalbkugel unseres Planeten am Donnerstag, den 21. Dezember um 17:28 Uhr stattfinden. An diesem Tag kann man Zukünftiges erforschen; zum Beispiel  streute man, alten Überlieferungen zufolge,  am 21. Dezember Leinsamen in einen Blumentopf und las an deren Keimen die Zukunft ab. Aus Leinsamen wächst Flachs, dieser wird dann zum ‚Schicksalsfaden’ gesponnen. Dieser Brauch weist auf die Anrufung der Frau Holle als Schicksalsgöttin hin.

holle2Frau Holle
Die Holle (germanisch: die Huldvolle) soll Historikern zufolge ihren Ursprung in der Jungsteinzeit haben und auf eine große Muttergöttin hindeuten. „Die Indizien sprechen jedenfalls stark für die Annahme, dass Frau Holle keine Spukgestalt und kein Vegetationsdämon ist, sondern die regionale Verkörperung einer uralten weiblichen Erdgottheit, wie man sie fast überall auf der Welt unter den verschiedensten Namen verehrt hat.“ ~Karl Kollmann, Historiker

Während der dunkelsten Zeit steigt Frau Holle aus dem Inneren der Erde empor und prüft die Seelen der Menschen, sie erkundet, wer fleißig oder faul war. Als alte und hilflose Frau bittet sie um Nahrung und Obdach. Diejenigen, die ihr helfen, werden reich belohnt. Wenn Menschen aber aus Geiz die Bitte ablehnen, werden sie bestraft.

Foto: kellepics. stefan keller, pixabay.com

Foto: kellepics. stefan keller, pixabay.com

Die Rauhnächte
Anderen Überlieferungen zufolge nennt man die Tage und Nächte vom 25. Dezember bis zum 6. Januar die ‚zwölf Rauhnächte’. Es sind die sechs letzten Nächte des alten und die ersten sechs Nächte des neuen Jahres. Für die Kelten, die nach dem Mond- und dem Sonnenkalender lebten, waren die elf Tage und zwölf Nächte quasi eine nicht existente Zeit und daher von großer magischer Kraft: Um die Differenz zwischen den zwölf Monaten der Mondphasen (354 Tage) und des Sonnenjahres  (365 Tage) auszugleichen, fügten die Kelten elf Schalttage ein – und sahen diese Tage nun als außerhalb der Zeit liegend an. Heute noch nennen wir diesen besonderen Abschnitt die ‚Zeit zwischen den Jahren’.

Im Laufe dieser Zeit der Nicht-Existenz standen die Tore zur anderen Welt weit offen. Frau Holle und ihre Geister, je nach Volksglauben auch Dämonen, besuchten die Siedlungen und Dörfer. Es war die Zeit der Rückverbindung zu den Ahnen, der Orakel, der Auflösung und Neubeginns.

Meditation auf das Licht – Danke Hansu Jot und Sat-Nam-Versand Europe
Während der magischen Tage wird das Licht wiedergeboren, die dunkle Zeit ist daher ein auch ein Zeitabschnitt der Hoffnung. Um die außergewöhnlichen Tage des Jahres angemessenen zu gestalten und auf eine lichtvolle Zukunft zu projizieren, kann es ratsam sein, vermehrt nach Innen zu gehen, zu meditieren und sich den inneren Schatten zu stellen. Die ‚Meditation zur Reinigung des Unterbewusstseins’ eignet sich hervorragend, um Vergangenes loszulassen und auf Glück, Wohlstand, Gesundheit und Stärke zu fokussieren. Wir haben die Meditation vor drei Jahren schon empfohlen. Jetzt raten wir an, die ‚Meditation zur Reinigung des Unterbewusstseins’ für 40 Tage zu praktizieren und einen geeigneten Beginn hierfür selbst festzulegen.

To-the-Stars-and-Back-HansuJot-CDWir freuen uns sehr, dass Hansu Jot und der Sat Nam Versand auch dieses Mal die Meditation für uns auf Video aufgenommen und sie auf dem Sat-Nam-Europe Youtube Kanal für uns zur Verfügung gestellt haben.
Die Version ist dem Album ‘To the Stars and Back – Sacred Meditations’ entnommen. Wir können dieses Album uneingeschränkt empfehlen. Der inspirierende, erfrischende Mix aus schönen, eingängigen Melodien, tranceartigen Chants, tiefen und ruhigen Passagen sowie mitreißenden Beats erzeugt eine besondere meditative Atmosphäre, die dich sofort mitnimmt auf die Reise zum inneren Licht, zu den Sternen und wieder zurück. Es lässt sich wunderbar mit Hansu Jots Stimme und Musik auf die einzelnen Mantren meditieren.

„Dieses Mantra schenkt Wohlstand, glückliche Umstände und führt uns aus Zwangssituationen heraus. Es ist der Klangstrom, der einen Schutzschild aufbaut, glückliche Umstände anzieht, Unannehmlichkeiten und Krankheiten fernhält. Es ist der Schlüssel zur Erhebung des Selbst.“ ~Yogi Bhajan – „81 Facetts oft the Mind“ – Course Juli 1996 (Zitat aus dem Buch „Mantras im Kundalini Yoga“ von Sat Hari Singh)

“Dieses Mantra ist ein Geschenk an euch und an die kommenden Generationen. Erinnert euch daran und praktiziert! Wenn jemand dieses Mantra meistert, dann gibt es keine Hindernisse mehr. Singe es, wann immer du dich schwach fühlst und nichts anderes dir mehr helfen kann.“ ~Yogi Bhajan, 28. Juli 1988 (Ladiescamp)

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Meditation zur Reinigung des Unterbewusstseins

Haltung: Du sitzt im Schneidersitz beziehungsweise in der einfachen Haltung.
Fokus: Du konzentrierst dich auf die Nasenspitze.
Mudra: Die Stellung der Finger der linken Hand ist optional. Nutze deine Intuition um ein angemessenes Fingermudra zu finden. Wenn dir keines einfällt, dann bildest du mit Daumen und Zeigefinger das Weisheitsmudra (Gyan Mudra). Die linke Hand ruht auf dem linken Knie. Platziere die rechte Hand auf der linken Seite deiner Brust (auf Höhe des Herzzentrums). Singe das Mantra, indem du vornehmlich deine Zunge bewegst.
Zeit: 5 – 11 Minuten

Mantra:
Har Har Har Har Gobinde,
Har Har Har Har Mukunde,
Har Har Har Har Udaare,
Har Har Har Har Apaare,
Har Har Har Har Hariang
Har Har Har Har Kariang
Har Har Har Har Nirname
Har Har Har Har Akaame

Übersetzung:
Har – das Göttliche
Gobinde- ist die erhaltende Kraft der Welt
Mukunde- ist die befreiende Energie
Udaare- ist das erleuchtende Element
Apaare- ist die Unendlichkeit
Hariang- ist das Zerstörende, die Transformation
Kariang- ist das Schöpferische
Nirnaame- ist „ohne Namen“, im Sinne von still, frei von jeder Identifikation
Akaame- ist das wunschlose Prinzip

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