Kategorie-Archiv: Yoga

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Die Weisheit der friedlichen Krieger*in

Das Sein und die Vorgehensweise von friedvollen Kriegern und Kriegerinnen ist inspirierend und gleichzeitig motivierend. Das Urbild des Kriegers steht für Mut und Einsatzbereitschaft. Ein(e) guter Krieger*in ist achtsam, treu, zielgerichtet und diszipliniert. Ein(e) gereifte(r) Krieger*in kann Grenzen ziehen ohne andere zu verletzten und steht in einem offenen und ehrlichen Kontakt zu seiner/ihrer Umwelt. Sie oder er ist bereit zu scheitern und daran zu wachsen. Sie oder er kennt die eigenen Schattenseiten. Mit dem inneren Schwert kann sie/er Mut und Risikobereitschaft von Leichtsinn und selbstschädigendem Verhalten trennen. Das Bild des friedvollen Kriegers ist ein Ansporn, sei es, um die eigene Yogapraxis zu verbessern oder um im beruflichen Umfeld erfolgreicher zu werden. Der Archetypus des friedvollen Kriegers unterstützt, wenn man sich für eine bessere Welt einsetzt, sich politisch engagiert oder Friedensmeditationen leitet.

©SarahRichterArt@pixabay

Karma – Love

Woher kommen wir und wohin gehen wir? Griechische Philosophen wie Platon oder Pythagoras nahmen an, dass Seelen wiederholt reinkarnieren, also wieder Fleisch werden. Die Yogalehren glauben ebenfalls, dass eine Seele auf ihrem Weg zur Befreiung viele Existenzen durchläuft. Das Sanskritwort ‚Samsara’ beschreibt einen sich ständig wiederholenden Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt. ‚Samara’ bedeutet übersetzt ‚beständiges Wandern’. Alle sterblichen Wesen sind ‚Samsara’ unterworfen. Die Wesen sammeln auf ihren dauernden ständigen Wanderungen viele Erfahrungen. Sie lernen und entwickeln sich, bis sie sich aus dem Rad von ‚Geburt, Tod und Wiedergeburt’ befreien können.

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Yoga und Füße

Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen, die durchgehend auf zwei Beinen laufen. Der aufrechte Gang ist unser besonderes Kennzeichen! Um jedoch auf zwei Beinen laufen zu können, benötigen wir Füße, die das Vermögen haben, unser gesamtes Körpergewicht zu tragen und sich darüber hinaus flexibel  allen Wachstumsprozessen, eventuellen Schwangerschaften, sportlichen Ambitionen und  sonstigen Veränderungen anzupassen. Wir brauchen Füße, die gut mit unseren Gehirnen vernetzt sind, damit wir die unterschiedlichen Untergründe, auf denen wir laufen, angemessen wahrnehmen und entsprechende Reaktionen zeigen können. Der Fuß ist also ein starker und gleichzeitig hochsensibler Körperteil.

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Ayurvedischer Tageslauf

Der Ayurveda ist einerseits eine Lebensweise, nach der sich jeder richten kann, um seine Selbstheilungskräfte anzuregen, einen harmonischen Zustand in Körper, Geist und Seele zu stimulieren und sich seine Gesundheit bis in das hohe Alter hinein zu erhalten. Der Ayurveda ist darüber hinaus eine jahrtausendalte indische Heilkunst. Auch heute noch behandeln ayurvedische Ärzte alle Erkrankungen von Allergien über Krebserkrankungen bis hin zu Zwölffingerdarmgeschwüren. Der klassische Ayurveda ist in Indien immer noch weit verbreitet, da die mittellose Bevölkerung traditionell kostenlos behandelt wird. Nur die ayurvedischen Medikamente müssen bezahlt werden. Ayurveda bedeutet übersetzt ‚das Wissen vom Leben’ (Ayus=Leben — Veda=Wissen).

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Narzissmus und Yoga

Narzissmus scheint ein Zeichen unserer Zeit zu sein; das offenbart sich in unter anderem durch selbstverliebte und eitle Führungseliten in Politik und Wirtschaft. Es ist allgemein bekannt, dass Narzissten Bewunderung suchen und daher ein Hinterfragen ihrer Person als ungeheure Kränkung empfinden. Das macht Narzissten unberechenbar in ihren Reaktionen. So zittert die Welt vor dem nordkoreanischen Machthaber und fragt sich, was der russische und der amerikanische Amtskollege vielleicht im Sinn haben.

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Agni – das Feuer in uns

Agni, das Feuer, ist als elementare Kraft in jedem Lebewesen wirksam. Es beschreibt unser inneres Feuer, unsere Lebensflamme und unsere Verdauungskraft. Das Lebensfeuer Agni brennt in gesunden, lebensfrohen Menschen sehr hell, bei schwer Erkrankten glimmt Agni nur auf Sparflamme. Die Lebensflamme eines Menschen erlischt ganz, wenn er stirbt.

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Faszien und Kundalini Yoga

Die Faszien umgeben wie eine weißliche, fast durchsichtige Haut alle Muskeln, die einzelnen Muskelfasern, die Knochen genauso wie die Organe, Gefäße und Nerven sowie das Gehirn und das Rückenmark. Faszien bilden darüber hinaus Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln. Faszien stehen durch das sogenannte Fasziennetzwerk körperweit miteinander in Verbindung. Genau wie unsere Haut ist das Fasziennetzwerk in der Lage Temperaturunterschiede wahrzunehmen und auf Druck zu reagieren. Außerdem können die Faszien Veränderungen der Körperbewegungen bemerken und die Stellung des Körpers im Raum aufnehmen. Sie sind sehr schmerzempfindlich. Fas­zi­en haben die Aufgabe, un­se­rem Kör­per Halt zu geben, ge­schmei­di­ge Be­we­gun­gsabläufe zu ermöglichen und im Be­darfs­fall eine sanf­te Ver­schie­bung der Or­ga­ne zu gestatten.