Kategorie-Archiv: Leben

cat-814952_640

Faszien und Kundalini Yoga

Die Faszien umgeben wie eine weißliche, fast durchsichtige Haut alle Muskeln, die einzelnen Muskelfasern, die Knochen genauso wie die Organe, Gefäße und Nerven sowie das Gehirn und das Rückenmark. Faszien bilden darüber hinaus Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln. Faszien stehen durch das sogenannte Fasziennetzwerk körperweit miteinander in Verbindung. Genau wie unsere Haut ist das Fasziennetzwerk in der Lage Temperaturunterschiede wahrzunehmen und auf Druck zu reagieren. Außerdem können die Faszien Veränderungen der Körperbewegungen bemerken und die Stellung des Körpers im Raum aufnehmen. Sie sind sehr schmerzempfindlich. Fas­zi­en haben die Aufgabe, un­se­rem Kör­per Halt zu geben, ge­schmei­di­ge Be­we­gun­gsabläufe zu ermöglichen und im Be­darfs­fall eine sanf­te Ver­schie­bung der Or­ga­ne zu gestatten.

wellness-991401_1920

Meditation für Beständigkeit und Ausgeglichenheit

Das Gehirn und das gesamte Organsystem sind von verschiedenen Rhythmen abhängig. Nach der Lehre der chinesischen Medizin fließt die Lebensenergie auf 12 Bahnen, den sogenannten Meridianen, zyklisch durch den menschlichen Körper; zu vergleichen sind diese Bewegungen mit dem Wasserfluss, der sich in Gezeitengewässern auf und nieder bewegt. Unsere elektronischen Muster sind nichts anderes als synchronisierte Rhythmen. Stress kann deinen ChineseMedecinegrundlegenden inneren Rhythmus stören und wenn dieser aus dem Takt gerät, dann scheint alles etwas vernebelt zu sein. Man nimmt weniger Wahlmöglichkeiten wahr und der Geist macht den Eindruck, etwas verwirrter zu sein. Die hier vorgestellte einfache Technik kann dir helfen, auch unter aufreibenden Bedingungen gute Antworten zu finden. Die Meditation kann dann sehr unterstützend sein, wenn nichts anderes mehr hilft.

sunrise-619711_960_720

Meditation für das Licht in der Dunkelheit

Die dunkelste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Die Wintersonnenwende 2017 wird auf der Nordhalbkugel unseres Planeten am Donnerstag, den 21. Dezember um 17:28 Uhr stattfinden. An diesem Tag kann man Zukünftiges erforschen; zum Beispiel  streute man, alten Überlieferungen zufolge,  am 21. Dezember Leinsamen in einen Blumentopf und las an deren Keimen die Zukunft ab. Aus Leinsamen wächst Flachs, dieser wird dann zum ‚Schicksalsfaden’ gesponnen. Dieser Brauch weist auf die Anrufung der Frau Holle als Schicksalsgöttin hin.

water-2470078_640

Für Stressabbau und Befreiung von emotionalen Altlasten

Diese einfache Meditation ist vor allen Dingen nützlich, wenn man mit Beziehungsstress und vergangenen Familienproblemen umgehen muss. Sie thematisiert Phobien, Ängste und Neurosen. Sie kann verunsichernde Gedanken aus der Vergangenheit löschen und den Umgang mit schwierigen Situationen in der Gegenwart erleichtern.

Du bist erst dann wirklich frei, wenn du dich über Zeit und Raum erheben kannst. Wenn du Angst vor dem Morgen hast, dann lebst du nicht wirklich, in diesem Falle schleppst du dich nur durch das Leben. Es ist, wie es ist.
~ Yogi Bhajan, 29. Juli 1978

alive-720237_1920

Yin und Yang im Yoga

Das sogenannte Yin-Yang- oder Taijitu–Symbol (übersetzt „Symbol der höchsten Lebensenergie, des höchsten Lebensprinzips“) ist vielen Menschen bekannt. Trotzdem fragen sich vielleicht einige, was für eine Bedeutung es haben mag. In dem Bildzeichen wird das weiße Yang (mit den Eigenschaften hell, hart, heiß, männlich, aktiv, Bewegung, das Schnelle, die Fülle, das Analytische) und das schwarze Yin (mit den Eigenschaften wässrig, dunkel, weich, kalt, weiblich, passiv, Ruhe, die Dauer, die Leere) sich gegenüberstehend dargestellt. Das bedeutet, dass die Pole Yin und Yang einander entgegengesetzte und gleichzeitig aufeinander bezogene Kräfte sind. Die wechselseitige Beziehung der beiden Endpunkte Yin und Yang wird in dem Taijitu-Symbol dadurch betont, dass das Dunkle als Fleck im Hellen und das Helle als Fleck im Dunklen dargestellt sind.

shutterstock_560936416

Vom Alleinsein der Seele

Seit Urzeiten bewegt die Furcht vor der Einsamkeit die Menschen aller Kulturen. Auf der anderen Seite genießen viele die Freuden des Alleinseins.Die Empfindung der Einsamkeit beinhaltet, dass man sich als ausgeschlossen, verlassen, ungeliebt und als nicht dazugehörig wahrnimmt. Einsamkeit kann in ihrer Schmerzhaftigkeit einer physischen Verletzung oder einer Krankheit ähneln. In der Geschichte der Menschheit ist die Zugehörigkeit zu anderen überlebenswichtig gewesen. Nicht ohne Grund ist die schlimmste Strafe, die Kulturen weltweit über ihre abtrünnigen Mitglieder verhängen, die Isolation von der Gruppe, etwa als Ausstoß aus dem Clan oder als Einzelhaft. Ausschlaggebend für die Diagnose Einsamkeit ist nicht die An- oder Abwesenheit anderer Menschen. Zum Beispiel muss ein Single sich nicht zwangsläufig einsam fühlen und ein Mensch kann sich trotz Partnerschaft unendlich verlassen vorkommen. Das „Einsamsein“ ist also vom „Alleinsein“ zu trennen – während die Einsamkeit mit einem unangenehmen Gefühl verbunden ist, bezieht sich das Wort „allein“ nur auf eine Zustandsbeschreibung. Im Alleinsein wiederrum kann ein Mensch sich als verbunden mit allen und allem wahrnehmen. Alleinsein kann durchaus angenehm sein, weil der Mensch seiner Natur nach nicht nur nach sozialen Kontakten und sozialer Einbindung sucht, sondern auch nach Unabhängigkeit.

shutterstock_556808413

Selbstliebe

Selbstliebe
Selbstliebe beschreibt eine seelische Verfassung, in der ein Mensch sich selbst rückhaltlos annehmen kann. In einem Zustand der Selbstliebe kann eine Person sich selbst achten, vertrauen und wertschätzen.

Narzissmus
Selbstliebe ist keinesfalls mit Narzissmus gleichzusetzen, denn Narzissmus  entsteht immer erst dann, wenn es jemandem an echter Selbstliebe mangelt. Mit Hilfe von Narzissmus wird dann versucht, die fehlende Selbstliebe auszugleichen.

shutterstock_240346936

Frieden beginnt in uns selbst

„Frieden beginnt in uns selbst.“ Diese Worte sind zwar in vieler Munde, doch was ist der „innere Frieden“, wie kann man ihn erreichen – und gibt es eigentlich auch einen „inneren Krieg“?

Herkunft und Bedeutung der Worte Krieg und Frieden
Das Wort Frieden stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet übersetzt Schonung und auch Freundschaft. Ganz allgemein beschreibt der Begriff Frieden einen Zustand der Ausgeglichenheit, der Stille und der Ruhe. Die Natur des Friedens wird als äußerst heilsam empfunden. Das gilt gleichermaßen für den inneren und für den äußeren Frieden.

© shutterstock.com

Yogi Bhajan: Das Herzzentrum

Wir sprechen heute über das Herzzentrum. Die meisten Menschen wissen wenig über dieses Zentrum. Das Herzchakra besteht aus einigen Blüten, es hat etwas Energie, es hat dieses und jenes, das Wissen darüber kann man in der entsprechenden Literatur nachlesen. Doch was genau ist das Herzzentrum und was hat es mit diesem berühmten Kampf zwischen dem Kopf und dem Herzen auf sich?

©mardais, pixabay.com

Leben

Leben. Du schlägst dich irgendwie durch, du lebst. Nicht jeder lebt so, als ob das Leben ein Geschenk ist. Gott hat uns Menschen erschaffen. Und wenn Darwins Theorie wahr ist, dass wir uns im Laufe der Evolution aus den Reptilien herausgebildet haben, zu Affen wurden und uns dann allmählich zu den Menschen entwickelten, die wir heute sind, dann ist das Reptil immer noch in uns und es wird niemals ganz verschwinden. Oder aber es gilt die Theorie der Moslems, dass Gott sprach und alles geschah und erschaffen wurde. Letztendlich macht Gott viele Dinge auf unterschiedliche Arten und Weisen und was immer er tat, das tat er. Die Frage ist jedoch, was ist heute? Wir sind JETZT hier, ob wir nun Reptilien in Körpern von Menschen sind oder alles einfach so geschah, wir müssen unsere Leben heute leben.