Kategorie-Archiv: Allgemein

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Für innere Ruhe und Ausgeglichenheit

Mittels dieser Meditation kannst du anhand des bewussten Atmens durch eines deiner beiden Nasenlöcher die Qualität deiner Lebensenergie und somit deiner Stimmungslage verbessern.

Du kannst deinen Körper nicht verlassen, aber du kannst seine Energie ändern. Wenn du neurotische Gedanken hast und wahrnimmst, dass du durch dein rechtes Nasenloch atmest, dann atme stattdessen durch dein linkes Nasenloch. Das wandelt deine Energie von Agni (Feuer) zu Sitali (Kühle). Solltest in einer gereizten, sehr deprimierten oder irgendwie sonderbaren Stimmung sein, dann atme durch dein rechtes Nasenloch. Nach drei Minuten bist du eine andere Person! Wenn du diese Technik und Fähigkeit übst, dann hast du ein gutes Werkzeug gegen Nervenzusammenbrüche in der Hand.’      ~Yogi Bhajan

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Der Vagus: Ruhe- und Selbstheilungsnerv

Die Verschiedenartigkeit von uns Menschen ist bestimmt durch eine ungleiche Genetik und darüber hinaus durch das Umfeld, die Lebensweise, die Erfahrungen und durch die Erziehung einer jeden Person. Die ayurvedische Medizin trägt den Besonderheiten der verschiedenen Individuen schon seit Jahrhunderten Rechnung, indem die Ayurveda-Ärzte mithilfe einer uralten Typenlehre diagnostizieren und behandeln. Demnach birgt jeder Mensch von Geburt an ein eigenes Mischverhältnis der drei Körperkräfte: Vata (Luft und Äther bzw. Raum, Leitmotiv: wechselhaft), Pitta (Feuer, Leitmotiv: intensiv), Kapha (Erde und Wasser, Leitmotiv: entspannt). Diese sogenannten Doshas (übersetzt: Fehler beziehungsweise das, was Probleme verursachen kann) richten sich unter anderem nach der Arbeitsweise des sogenannten vegetativen Nervensystems. Um hier anzuregen oder zu beruhigen, werden bestimmte körperliche Abläufe, deren Ausdruck selbstverständlich auch im geistig-seelischen Bereich wahrzunehmen ist, durch Massagen, Ernährungskuren, ayurvedische Medikamente und Übungen gebremst, intensiviert oder hamonisiert.

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Beckenbodenkraft und Kundalinienergie

Der Beckenboden liegt wie eine straff gespannte Hängebrücke im unteren Becken. Er ist aus einer Vielzahl kleiner und großer Muskeln zusammengesetzt, die ineinander verwoben sind und unterschiedliche Funktionen haben. Sie verschließen das nach unten offene knöcherne Becken und verbinden die Innenseiten der Knochen.
Der Beckenboden hat drei ‚Etagen’. In der Tiefe besteht er aus zwei Diaphragmen. Die dritte und äußere Etage umgibt als Schwellkörper- und Schließmuskelschicht den After, die Vagina und Harnröhre der Frau und den Penis des Mannes. Der Beckenboden besteht aus zwei Seitenbegrenzungen, die mit dem Oberschenkelkochen verbunden sind. Das sind zum einen der Piriformis-Muskel (dieser birnenförmige Muskel dreht den Oberschenkel im Stand nach außen, spreizt ihn zur Seite ab, streckt ihn bzw. führt ihn nach hinten) und zum anderen der Musculus obturator internus (dreht den Oberschenkel nach außen).

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Der Musculus Psoas Major – unser Seelenmuskel

Der Psoas-Muskel verbindet die Wirbelsäule mit den Beinen und ist darüber hinaus durch bindegewebrige Verkettungen mit dem Zwerchfell verknüpft.  Sein  Spannungszustand beeinflusst auf diese Weise unsere Atmung. Wenn der Psoas-Muskel stark und gleichzeitig entspannt ist, dann ist die Atmung länger und tiefer und man kann mehr Vitalität und Lebensfreude wahrnehmen.
Ein starker und flexibler Psoas-Muskel hat außerdem eine dynamisierende Wirkung auf den Beckenboden. Er unterstützt die Beckenbodenmuskulatur in ihrer Haltefähigkeit, aber auch in ihrer Befähigung  zum Loslassen. Aus diesem Grunde hat der Psoas-Muskel einen erdenden Effekt, er wirkt stabilisierend und stärkend, unterstützt das Urvertrauen und damit die Entspannungsfähigkeit. Der Psoas-Muskel ist ein Teil des Körpers, der von der Körpermitte ausgehend, die Brust und das Becken miteinander verbindet

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Yin und Yang im Yoga

Das sogenannte Yin-Yang- oder Taijitu–Symbol (übersetzt „Symbol der höchsten Lebensenergie, des höchsten Lebensprinzips“) ist vielen Menschen bekannt. Trotzdem fragen sich vielleicht einige, was für eine Bedeutung es haben mag. In dem Bildzeichen wird das weiße Yang (mit den Eigenschaften hell, hart, heiß, männlich, aktiv, Bewegung, das Schnelle, die Fülle, das Analytische) und das schwarze Yin (mit den Eigenschaften wässrig, dunkel, weich, kalt, weiblich, passiv, Ruhe, die Dauer, die Leere) sich gegenüberstehend dargestellt. Das bedeutet, dass die Pole Yin und Yang einander entgegengesetzte und gleichzeitig aufeinander bezogene Kräfte sind. Die wechselseitige Beziehung der beiden Endpunkte Yin und Yang wird in dem Taijitu-Symbol dadurch betont, dass das Dunkle als Fleck im Hellen und das Helle als Fleck im Dunklen dargestellt sind.

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Vom Alleinsein der Seele

Seit Urzeiten bewegt die Furcht vor der Einsamkeit die Menschen aller Kulturen. Auf der anderen Seite genießen viele die Freuden des Alleinseins.Die Empfindung der Einsamkeit beinhaltet, dass man sich als ausgeschlossen, verlassen, ungeliebt und als nicht dazugehörig wahrnimmt. Einsamkeit kann in ihrer Schmerzhaftigkeit einer physischen Verletzung oder einer Krankheit ähneln. In der Geschichte der Menschheit ist die Zugehörigkeit zu anderen überlebenswichtig gewesen. Nicht ohne Grund ist die schlimmste Strafe, die Kulturen weltweit über ihre abtrünnigen Mitglieder verhängen, die Isolation von der Gruppe, etwa als Ausstoß aus dem Clan oder als Einzelhaft. Ausschlaggebend für die Diagnose Einsamkeit ist nicht die An- oder Abwesenheit anderer Menschen. Zum Beispiel muss ein Single sich nicht zwangsläufig einsam fühlen und ein Mensch kann sich trotz Partnerschaft unendlich verlassen vorkommen. Das „Einsamsein“ ist also vom „Alleinsein“ zu trennen – während die Einsamkeit mit einem unangenehmen Gefühl verbunden ist, bezieht sich das Wort „allein“ nur auf eine Zustandsbeschreibung. Im Alleinsein wiederrum kann ein Mensch sich als verbunden mit allen und allem wahrnehmen. Alleinsein kann durchaus angenehm sein, weil der Mensch seiner Natur nach nicht nur nach sozialen Kontakten und sozialer Einbindung sucht, sondern auch nach Unabhängigkeit.

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Eifersucht – der Schatten der Liebe

Das deutsche Wort Eifersucht ist aus den Worten ai = Feuer; althochdeutsch eiver = das Herbe, Bittere, Erbitterung und althochdeutsch suht = Krankheit, Seuche zusammengesetzt. Eifersüchtige erfahren ein breites Spektrum an unterschiedlichen Gefühlen wie zum Beispiel Angst, Traurigkeit, Wut oder tiefe Selbstzweifel. Wer eifersüchtig ist, befindet sich in einem Alarmzustand, er sieht seine Verbindung zu einer anderen Person oder den eigenen Stellenwert gefährdet.

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Selbstliebe

Selbstliebe
Selbstliebe beschreibt eine seelische Verfassung, in der ein Mensch sich selbst rückhaltlos annehmen kann. In einem Zustand der Selbstliebe kann eine Person sich selbst achten, vertrauen und wertschätzen.

Narzissmus
Selbstliebe ist keinesfalls mit Narzissmus gleichzusetzen, denn Narzissmus  entsteht immer erst dann, wenn es jemandem an echter Selbstliebe mangelt. Mit Hilfe von Narzissmus wird dann versucht, die fehlende Selbstliebe auszugleichen.

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Frieden beginnt in uns selbst

„Frieden beginnt in uns selbst.“ Diese Worte sind zwar in vieler Munde, doch was ist der „innere Frieden“, wie kann man ihn erreichen – und gibt es eigentlich auch einen „inneren Krieg“?

Herkunft und Bedeutung der Worte Krieg und Frieden
Das Wort Frieden stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet übersetzt Schonung und auch Freundschaft. Ganz allgemein beschreibt der Begriff Frieden einen Zustand der Ausgeglichenheit, der Stille und der Ruhe. Die Natur des Friedens wird als äußerst heilsam empfunden. Das gilt gleichermaßen für den inneren und für den äußeren Frieden.