Archiv für den Autor: Sat Hari Kaur

ceremony-229908_640

Agni – das Feuer in uns

Agni, das Feuer, ist als elementare Kraft in jedem Lebewesen wirksam. Es beschreibt unser inneres Feuer, unsere Lebensflamme und unsere Verdauungskraft. Das Lebensfeuer Agni brennt in gesunden, lebensfrohen Menschen sehr hell, bei schwer Erkrankten glimmt Agni nur auf Sparflamme. Die Lebensflamme eines Menschen erlischt ganz, wenn er stirbt.

attitude_of_gratitude_meditaton_1_-cropped_small

Meditation für Dankbarkeit

Es gibt ein wunderbares Mantra, das Wohlstand kreieren kann. Dieses spezielle Mantra kann zum Einsatz kommen, wenn deine Umgebung negativ ist und/oder du dich negativ fühlst. Wenn du dieses Mantra singst und dazu deinen Lebensatem einsetzt, dann berührt das sogar die Engel des Universums inklusive derjenigen deiner Urahnen, die wie Engel sind.

tacos-1613795_640

Nahrung: Medizin für den Menschen

Nahrung wurde schon immer auch als Heilmittel angesehen. Die Ernährung kann wie Medizin wirken. Gute Nahrungsmittel sind wie Arzneien, die für unsere Ausgeglichenheit sorgen, das ist die Schönheit von gesunden Lebensmitteln. Unsere Nahrung sollte nährstoffreich, stärkend und ausgewogen sein.

Ein Merkmal einer ausgewogenen Ernährung ist, dass die Nahrung verdaut werden kann, ohne dass dieser Prozess die Gesundheit beeinträchtigt. Der Vorgang der Verdauung sollte den Körper nicht belasten.
Stärkende Lebensmittel erhöhen deine Lebensfreude. Belastende Nahrungsmittel machen krank.

fly-3090766_640

Yoga und das ‘innere Kind’

Das ‘innere Kind’ ist eine Entsprechung zu den im Gehirn gespeicherten Kindheitserfahrungen und den dazugehörigen Emotionen wie unbändige Lebensfreude, Lebendigkeit, Glück, Neugierde (helle Seite oder Sonnenkind) aber auch abgrundtiefer Schmerz, Traurigkeit, Einsamkeit, Angst oder Wut (dunkle Seite oder Schattenkind). Die Arbeit mit dem inneren Kind funktioniert nach dem Prinzip der bewussten Spaltung zwischen dem beobachtenden, reflektierenden inneren Erwachsenen-Ich und dem erlebenden inneren Kind.

cat-814952_640

Faszien und Kundalini Yoga

Die Faszien umgeben wie eine weißliche, fast durchsichtige Haut alle Muskeln, die einzelnen Muskelfasern, die Knochen genauso wie die Organe, Gefäße und Nerven sowie das Gehirn und das Rückenmark. Faszien bilden darüber hinaus Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln. Faszien stehen durch das sogenannte Fasziennetzwerk körperweit miteinander in Verbindung. Genau wie unsere Haut ist das Fasziennetzwerk in der Lage Temperaturunterschiede wahrzunehmen und auf Druck zu reagieren. Außerdem können die Faszien Veränderungen der Körperbewegungen bemerken und die Stellung des Körpers im Raum aufnehmen. Sie sind sehr schmerzempfindlich. Fas­zi­en haben die Aufgabe, un­se­rem Kör­per Halt zu geben, ge­schmei­di­ge Be­we­gun­gsabläufe zu ermöglichen und im Be­darfs­fall eine sanf­te Ver­schie­bung der Or­ga­ne zu gestatten.

wellness-991401_1920

Meditation für Beständigkeit und Ausgeglichenheit

Das Gehirn und das gesamte Organsystem sind von verschiedenen Rhythmen abhängig. Nach der Lehre der chinesischen Medizin fließt die Lebensenergie auf 12 Bahnen, den sogenannten Meridianen, zyklisch durch den menschlichen Körper; zu vergleichen sind diese Bewegungen mit dem Wasserfluss, der sich in Gezeitengewässern auf und nieder bewegt. Unsere elektronischen Muster sind nichts anderes als synchronisierte Rhythmen. Stress kann deinen ChineseMedecinegrundlegenden inneren Rhythmus stören und wenn dieser aus dem Takt gerät, dann scheint alles etwas vernebelt zu sein. Man nimmt weniger Wahlmöglichkeiten wahr und der Geist macht den Eindruck, etwas verwirrter zu sein. Die hier vorgestellte einfache Technik kann dir helfen, auch unter aufreibenden Bedingungen gute Antworten zu finden. Die Meditation kann dann sehr unterstützend sein, wenn nichts anderes mehr hilft.

sunrise-619711_960_720

Meditation für das Licht in der Dunkelheit

Die dunkelste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Die Wintersonnenwende 2017 wird auf der Nordhalbkugel unseres Planeten am Donnerstag, den 21. Dezember um 17:28 Uhr stattfinden. An diesem Tag kann man Zukünftiges erforschen; zum Beispiel  streute man, alten Überlieferungen zufolge,  am 21. Dezember Leinsamen in einen Blumentopf und las an deren Keimen die Zukunft ab. Aus Leinsamen wächst Flachs, dieser wird dann zum ‚Schicksalsfaden’ gesponnen. Dieser Brauch weist auf die Anrufung der Frau Holle als Schicksalsgöttin hin.

Typic

Für innere Ruhe und Ausgeglichenheit

Mittels dieser Meditation kannst du anhand des bewussten Atmens durch eines deiner beiden Nasenlöcher die Qualität deiner Lebensenergie und somit deiner Stimmungslage verbessern.

Du kannst deinen Körper nicht verlassen, aber du kannst seine Energie ändern. Wenn du neurotische Gedanken hast und wahrnimmst, dass du durch dein rechtes Nasenloch atmest, dann atme stattdessen durch dein linkes Nasenloch. Das wandelt deine Energie von Agni (Feuer) zu Sitali (Kühle). Solltest in einer gereizten, sehr deprimierten oder irgendwie sonderbaren Stimmung sein, dann atme durch dein rechtes Nasenloch. Nach drei Minuten bist du eine andere Person! Wenn du diese Technik und Fähigkeit übst, dann hast du ein gutes Werkzeug gegen Nervenzusammenbrüche in der Hand.’      ~Yogi Bhajan

22089911_1885908584760252_7366033159569927111_n

Der Vagus: Ruhe- und Selbstheilungsnerv

Die Verschiedenartigkeit von uns Menschen ist bestimmt durch eine ungleiche Genetik und darüber hinaus durch das Umfeld, die Lebensweise, die Erfahrungen und durch die Erziehung einer jeden Person. Die ayurvedische Medizin trägt den Besonderheiten der verschiedenen Individuen schon seit Jahrhunderten Rechnung, indem die Ayurveda-Ärzte mithilfe einer uralten Typenlehre diagnostizieren und behandeln. Demnach birgt jeder Mensch von Geburt an ein eigenes Mischverhältnis der drei Körperkräfte: Vata (Luft und Äther bzw. Raum, Leitmotiv: wechselhaft), Pitta (Feuer, Leitmotiv: intensiv), Kapha (Erde und Wasser, Leitmotiv: entspannt). Diese sogenannten Doshas (übersetzt: Fehler beziehungsweise das, was Probleme verursachen kann) richten sich unter anderem nach der Arbeitsweise des sogenannten vegetativen Nervensystems. Um hier anzuregen oder zu beruhigen, werden bestimmte körperliche Abläufe, deren Ausdruck selbstverständlich auch im geistig-seelischen Bereich wahrzunehmen ist, durch Massagen, Ernährungskuren, ayurvedische Medikamente und Übungen gebremst, intensiviert oder hamonisiert.