Archiv für den Monat: August 2018

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Yogi Bhajan: Sei du selbst und es ist egal, wie alt du bist

Es ist ein Grundbedürfnis des menschlichen Geistes, sich von der Angst vor dem Tode zu befreien. Zu vergleichen ist dieser Wunsch mit der Sehnsucht von Gefängnisinsassen nach Freiheit. Die Angst vor dem Tod übt einen sehr subtilen Druck auf das Unterbewusstsein der meisten Menschen aus. Ich schätze mal, dass ungefähr fünfundachtzig Prozent aller Menschen unter der Angst vor dem Tod und dem Alter leiden. Die Angst vor dem Alter ist gleichzusetzen mit der Angst vor dem Tod. Menschen färben ihre Haare und Bärte, weil sie das Grau nicht mögen. Sie ersinnen sich viele Dinge, um ja nicht alt auszusehen. Es ist jedoch unmöglich, die Spuren des Alterns ganz fortzuzaubern. Wenn man die Psychologie des Menschen näher betrachtet, dann kann man feststellen, dass er es nicht nur vermeiden will, alt auszusehen, sondern, dass er so tut, als ob er viele Jahre jünger ist als er es in Wirklichkeit ist.

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Yoga und Füße

Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen, die durchgehend auf zwei Beinen laufen. Der aufrechte Gang ist unser besonderes Kennzeichen! Um jedoch auf zwei Beinen laufen zu können, benötigen wir Füße, die das Vermögen haben, unser gesamtes Körpergewicht zu tragen und sich darüber hinaus flexibel  allen Wachstumsprozessen, eventuellen Schwangerschaften, sportlichen Ambitionen und  sonstigen Veränderungen anzupassen. Wir brauchen Füße, die gut mit unseren Gehirnen vernetzt sind, damit wir die unterschiedlichen Untergründe, auf denen wir laufen, angemessen wahrnehmen und entsprechende Reaktionen zeigen können. Der Fuß ist also ein starker und gleichzeitig hochsensibler Körperteil.