Archiv für den Monat: Juni 2018

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Pranayama und die Heilkräfte des Atems

Prana bedeutet übersetzt Lebenskraft bzw. Lebensenergie. Prana ist die Kraft, die den Körper am Leben hält. Wenn im Körper viel Prana in harmonischer Ausgeglichenheit zirkuliert, dann ist die Lebenskraft stark, wenig Prana im Körper wirkt dementsprechend schwächend. Ein Hauptträger von Prana ist der Atem und Yogi Bhajan hat einmal gesagt:
Der Atem ist das beste Vitamin.

Ayama bedeutet ausdehnen oder hinausziehen. Pranayama besagt also, dass durch die Ausdehnung des Atems die Lebensenergie erweitert wird. Oftmals wird Pranayama auch mit ‚Atemkontrolle’ gleichgesetzt.

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Kundalini Lotus

Die Kundalini-Lotus-Position schenkt dir körperliches und seelisches Gleichgewicht. Die Übung kannst du praktizieren, wenn du meditieren willst und dir die Zeit fehlt, ein langes Yogaset auszuüben. Sie hilft dir aufzutanken, so dass du die nötige Energie und Wachheit für die anschließende Meditation zur Verfügung hast.

Deutscher Name der Position:
Kundalini Lotus

Sanskritname:
Urdhvamukha Prasarita Padottanasana

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40-Tage-Meditation: Narayan-Kriya für die Heilung von Emotionen

Auf der nördlichen Halbkugel verabschiedet sich der Frühling und mit der Sonnenwende am 21. Juni beginnt der Sommer. 3HO Deutschland nimmt diese besondere Zeit zum Anlass, um zu einer 40-Tage-Meditation einzuladen. Die Narayan-Kriya-Meditation wirkt heilend auf verletzte Gefühle und harmonisiert die Herzensenergien. Sie stärkt somit den inneren und äußeren Frieden. Meditationsbeginn ist der 17. Juni 2018, am 21. Juni findet die Sonnenwende statt (in Deutschland um 12:07 MESZ), der letzte Tag der Meditation ist der 26. Juli 2018.

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Yogi Bhajan: Verhaltensmuster ändern durch Meditation

Die meisten unserer alltäglichen Handlungsabfolgen geschehen automatisch beziehungsweise unbewusst. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Autofahren: ein Fuß befindet sich auf dem Gaspedal, der andere Fuß ist ganz entspannt. Das Auto vor einem bremst plötzlich ab und der gerade noch relaxte Fuß spannt sich an und bedient die Bremse. Das ist eine automatische Reaktion, die ohne Zutun unseres Bewusstseins geschieht. Der Reflex der Füße zeigt an, dass das Unterbewusstsein gut trainiert ist, es ist empfindsam und achtsam und es übernimmt die Regie. Einige Menschen sind so gut trainiert, dass sie automatisch, also unbewusst, beschleunigen, wenn die Ampel vor ihnen auf Gelb springt. Das Unterbewusstsein will ein Abbremsen vermeiden, das Beschleunigen vor der gelben Ampel ist somit zu einer vom Unterbewusstsein gesteuerten Gewohnheit geworden.