Archiv für den Monat: November 2013

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Yoga und Frieden

Herkunft und Bedeutung der Worte Krieg und Frieden
Das Wort Frieden stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet übersetzt Schonung und auch Freundschaft. Ganz allgemein beschreibt der Begriff Frieden einen Zustand der Ausgeglichenheit, der Stille und der Ruhe. Die Natur des Friedens wird als äußerst heilsam empfunden. Das gilt gleichermaßen für den inneren und für den äußeren Frieden.
Das Wort Krieg heißt mittelhochdeutsch kriec = Kampf; Wort-, Rechts-, Wettstreit, Anstrengung, Streben; im Althochdeutschen bedeutet chrēg = Hartnäckigkeit. Das Verb kriegen besitzt dieselbe Sprachwurzel wie das Nomen Krieg. Die Tätigkeit kriegen ist damit verbunden, dass man etwas Bestimmtes erreicht oder erlangt, sie steht aber auch in Zusammenhang mit etwas, das einem etwas zustößt, zum Beispiel mit einer Krankheit, die man sich einhandelt.

©mardais, pixabay.com

Allein sein hilft gegen Stress

Seit Urzeiten bewegt die Furcht vor der Einsamkeit die Menschen aller Kulturen. Auf der anderen Seite genießen viele die Freuden des Alleinseins. Die Empfindung der Einsamkeit beinhaltet, dass man sich als ausgeschlossen, verlassen, ungeliebt und als nicht dazugehörig wahrnimmt. Einsamkeit kann in ihrer Schmerzhaftigkeit einer physischen Verletzung oder einer Krankheit ähneln. In der Geschichte der Menschheit ist die Zugehörigkeit zu anderen überlebenswichtig gewesen. Nicht ohne Grund ist die schlimmste Strafe, die Kulturen weltweit über ihre abtrünnigen Mitglieder verhängen, die Isolation von der Gruppe, etwa als Ausstoß aus dem Clan oder als Einzelhaft. Ausschlaggebend für die Diagnose Einsamkeit ist nicht die An- oder Abwesenheit anderer Menschen. Zum Beispiel muss ein Single sich nicht zwangsläufig einsam fühlen und ein Mensch kann sich trotz Partnerschaft unendlich verlassen vorkommen. Das „Einsamsein“ ist also vom „Alleinsein“ zu trennen – während die Einsamkeit mit einem unangenehmen Gefühl verbunden ist, bezieht sich das Wort „allein“ nur auf eine Zustandsbeschreibung. Im Alleinsein wiederrum kann ein Mensch sich als verbunden mit allen und allem wahrnehmen. Alleinsein kann durchaus angenehm sein, weil der Mensch seiner Natur nach nicht nur nach sozialen Kontakten und sozialer Einbindung sucht, sondern auch nach Unabhängigkeit.
Wirkliche Einsamkeit hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie alleine man ist.
~ Charles Bukowski